Rezept für die perfekten Crepes

Es heißt ja immer, Pfannkuchen zu machen wäre einfach. Das fand ich bisher nicht. Meine sahen aus wie Kraken, klebten beim Wenden zusammen oder sind zerrissen. Das passiert jetzt alles nicht mehr und zwar, weil ich das perfekte Rezept für Crêpes gefunden habe. Die Menge reicht für 4 Personen als Hauptgericht. Als Nachspeise macht man besser nur ein halbes Rezept.

Einfach zusammenmixen, kurz stehen lassen und dann ohne Fett in der Pfanne ausbacken. Lecker!

250g Mehl
100g Zucker
4 Eier
1/2 l Milch
100g geschmolzene Butter

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Lieblingsspielzeug für Babys zum selber basteln

Heute stelle ich Euch das Lieblingsspielzeug meiner beiden Jungs vor. Es ist geeignet für Babys ab dem Alter, in dem sie sitzen können und auch mein 4jähriger spielt ab und an noch gerne damit. Die „Zutaten“ sind leicht zu beschaffen und es ist schnell gebastelt, Babys haben damit stundenlang Spaß. Mit der Kiste und den Flaschen spielen die Kinder aus- und einräumen, hochziehen, rollen, schütteln, entdecken und umwerfen.

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Ihr braucht:

  • eine Getränkekiste mit kleinen, leeren PET-Flaschen
  • einen Trichter zum Befüllen
  • diverses Kleinzeug, was Ihr im Haus habt, auch gerne abgelaufene Lebensmittel
  • Farben und Glitzer

Gebastelt ist das ganz schnell. Zuerst müsst Ihr die Flaschen natürlich austrinken, auswaschen und die Etiketten entfernen. Bei den Verschlüssen schneidet Ihr mit einer Schere das abstehende Plastikdings ab, damit keine scharfen Kanten die Kinder verletzen können.

Wenn die Flaschen getrocknet sind, dann könnt Ihr nach belieben befüllen. Denkt dran, dass nicht jede Flasche voll sein muss. Ich habe auch nicht in alle Flaschen Wasser gefüllt, weil die anderen sind dann leichter und scheppern schöner.

In meinen Flaschen gibt es:

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  • Kaffeebohnen
  • Wasser mit Holzperlen und Wolle
  • Wasser mit Farbe und Glitzer
  • Mais
  • einen Spülschwamm
  • eine Wäscheklammer
  • Reis
  • Farbe, Wasser und Öl
  • bunte Holzperlen
  • zerschnittene Strohhalme mit Wasser
  • Wasser mit Alufolie

Wenn Ihr auch noch gute Ideen habt, freue ich mich über einen Kommentar!

Meine Erfahrung mit Kisura (Personal Shopping)

Neulich las ich im Flugzeug einen Artikel über Outfittery, einem Personal Shopping Online Service, welcher nur für Männer ist. Das wollte ich auch mal probieren und dabei stieß ich auf Kisura, die diesen Service für Frauen anbieten.

Die Anmeldung war einfach: Nachdem man einen Fragebogen (wie groß, für welchen Anlass etc) beantwortet hat, sollte man noch ein Foto von sich im Lieblingsoutfit hochladen und einen Termin für ein Telefonat vorschlagen.

Am nächsten Tag rief mich pünktlich Nora an, mit der ich dann einige Fragen durch ging. Das Gespräch verlief ungezwungen, Nora wirkte mehr wie eine Freundin beim quatschen denn wie eine Person, die arbeitet und unter Zeitdruck steht.

Schnell einigten wir uns darauf, dass es keine Hosen werden, da ich sehr klein bin und die meisten Standardhosen mir zu lang sind. Weitere Angaben waren noch der Farbtyp und was denn alles dabei sein sollte (Gürtel, Schuhe, Schal?). Besonders viele Fragen wurden mir nicht gestellt, was mich eigentlich um so neugieriger auf das Ergebnis gemacht hat. Ca. 10 Tage sollte ich warten.

Heute kam dann das lang ersehnte Paket. Darin enthalten: zwei Outfits mit einmal zwei und einmal drei Variationen, ein Paar Schuhe und ein Gürtel.

 
Im ersten Set war ein schwarzer Rock, der mir leider zu lang war, mit drei verschiedenen Oberteilen.

   
     

Von dieser Kombination werde ich das gestreifte Oberteil behalten und dem Rest zurück schicken, weil er schlecht passte und auch nicht so wirklich meinen Geschmack getroffen hat, da es etwas langweilig daherkommt.

Deutlich mehr angetan war ich von Kombination Nummer zwei, deren zentrales Stück ein schwarzes Kleid mit raffiniertem Schnitt bildet, in welchem ich mich auch mit meiner Post-Schwangerschafts-Figur sofort wohl gefühlt habe. Dazu gab es wahlweise einen Oversize-Schal oder eine Strickjacke, außerdem habe ich den Gürtel hierzu getragen.

  
 

Vom Schal habe ich jetzt kein Foto. Diesen werde ich aber ebenso wie die Strickjacke zurückschicken müssen. Nicht, weil mir die Sachen nicht gefallen, sondern weil ich da jeweils schon fast ein identisches Teil besitze.

Die Schuhe und der Gürtel gehen auch zurück. Der Gürtel, weil er blau ist und das eigentlich bei mir nirgendwo dazu passt, die Schuhe sind mir für den Preis (knapp 150 Euro) zu wenig ungewöhnlich. 

Mein Fazit: ich freue mich ganz ungemein über das Kleid, ein toller Allrounder, den ich so nie selbst gekauft hätte. Wenn ich nicht so ähnliche Kombinationsteile bereits besitzen würde, hätte ich auch Strickjacke und Schal behalten, dafür kann aber Nora nichts, im Gegenteil meinen Geschmack hat sie ja getroffen und so weiß ich wenigstens wie ich es gut kombinieren kann.

Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, aber im Großen und Ganzen hätte alles etwas mutiger sein dürfen, zumindest hätte ich das beim Personal Shopping erwartet. Außerdem wurde mein Wunsch nach stilltauglicher Kleidung nicht berücksichtigt – dafür allerdings der nach bügelfreier, vielleicht war beides nicht kompatibel.

Preislich kann man bereits im Vorfeld seinen Rahmen feststecken und der wurde auch eingehalten. Vielleicht noch wichtig zu wissen: Bei Kisura bekommt man keine Rabatte sondern man zahlt immer den regulären Preis, was aber angesichts des Services mehr als fair ist.

DIY – Tools als Alternative zu Twercs von Vorwerk

Ach jetzt hätte ich beinahe vergessen, diesen Beitrag fertig zu schreiben. Aber da hat Vorwerk mich über eine Medienagentur zu meinem Beitrag über Twercs kontaktieren lassen und jetzt ist es mir wieder eingefallen.

Der Beitrag hat mich inspiriert, mal darüber nachzudenken, was man denn zum Heimwerken braucht.

Das meiste davon habe ich schon für mein Innenarchitekturstudium gebraucht, wo wir sowohl Möbel in Originalgröße als auch Modelle bauen mussten.

Ich hoffe, keiner rennt jetzt los und kauft sich direkt alles, es hängt natürlich davon ab, was Ihr machen wollt und vielleicht hat das ein oder andere Teil auch jemand, der es Euch leiht.

Gut aber nun zu den Werkzeugen, die Ihr braucht.
Das Twercs Set von Vorwerk besteht ja aus vier Geräten: einem Bohrschrauber, einer Heißklebepistole, einer Stichsäge und einem Tacker.

Bohrschrauber: das ist das einzige der vier Geräte, das ich ebenfalls mit Akku kaufen würde. Hier würde ich mit etwas mehr Geld zu diesem Modell von Makita tendieren. Vorteil: es kann schrauben und bohren und es hat zwei Akkus, so dass man durchgängig arbeiten kann. Damit spielt Ihr dann schon in der Profiliga. Wenn Ihr nicht ganz so viel Geld habt und tatsächlich was für kleinere Frauenhände sucht (halte ich persönlich für nicht so entscheidend, ich habe selbst kleine Hände und hatte noch nie Probleme), dann könnt Ihr gerne auch auf den Klassiker von Bosch, die IXO zurückgreifen. Da macht Ihr mit Sicherheit auch nichts verkehrt damit.

Heißklebepistole: nun, ich bin kein Fan von Heißklebepistolen. Ich finde sie ungeeignet um Dinge dauerhaft miteinander zu verbinden, außerdem sind die Plastikklumpen, die diese Dinger auswerfen, häßlich und gehen im Weg um. Also KEINE Heißklebepistole. Stattdessen solltet Ihr Euch je nachdem Sekundenkleber, Holzleim, Sprühkleber für großflächiges Verkleben bzw. Silikon (dazu braucht Ihr dann eine Kartuschenpresse). Oft reicht auch ganz normaler Alleskleber. Insbesondere wenn Ihr mit Leim arbeiten möchtet, solltet Ihr Euch eventuell noch Schraubzwingen besorgen.

Stichsäge: die werdet Ihr im Regelfall nicht so oft brauchen. Also zumindest ich brauche meine selten. Eigentlich nur um Löcher in Arbeitsplatten zu schneiden, ab und an zerschneide ich noch etwas damit. Für alles andere finde ich Stichsägen einfach zu ungenau.
Ich arbeite viel lieber mit einer Kapp- und Gehrungssäge .Diese ist präziser, man kann auch Winkel schneiden und das Verletzungsrisiko ist geringer. Bei beiden Sägen würde ich aber bei Bedarf erstmal im Bekanntenkreis nachfragen, die kann man sich nämlich auch gut ausleihen.

– Das letzte Tool bei Vorwerk ist ein Akkutacker. Abgesehen davon, dass ich jetzt auch nicht so häufig einen Tacker benutze, haben wir da selbst in der Werkstatt meist nur ganz normale mechanische Geräte verwendet. Die einzig sinnvolle Verwendung dafür ist aber, irgendwas mit Stoff zu bespannen.

So und nun zu den Dingen, die Ihr außerdem noch haben solltet

– einen Cutter. Am besten einen mit Feststellrad, so einen:
– dazu ein Lineal aus Metall. Das braucht Ihr, wenn Ihr mit dem Cutter schneiden möchtet. Bei einem Plastiklineal besteht die Gefähr, dass Ihr das Lineal mit dem Cutter kaputt macht.

– wenn Ihr viel mit dem Cutter schnreidet, solltet Ihr Euch vielleicht auch eine selbstheilende Schneidematte als Unterlage kaufen. Dann schneidet Ihr nicht in die Tischplatte und habt immer eine ebenmäßige Unterlage.

–  auf jeden Fall braucht Ihr noch Pinsel und Farben. Hierfür könnt Ihr gut bei Bösner schauen, die haben gute Qualität zum kleinen Preis. Ich verwende meist Acrylfarben, weil diese sich mit weißer Wandfarbe mischen lassen und wasserlöslich sind.

– einen Hammer braucht Ihr auch, hier habe ich ein wunderschönes Modell gefunden, ein ganz normaler tut es aber auch:
– einen Zollstock oder Meterstab solltet Ihr natürlich auf jeden Fall haben.

–  einen Satz Schraubenzieher solltet Ihr Euch auch beschaffen, die braucht man immer.

– und natürlich noch Dübel, Schrauben und Nägel nach Bedarf.

So und nun viel Spaß mit Eurem ersten Projekt!

 

 

Eine Schatzsuche

Mein großer Sohn interessiert sich momentan für Piraten, Schätze und Schatzkarten.

Was lag also näher als eine Schatzsuche zu machen. Ich habe wegen dem Baby keine Zeit, das im Sinne einer Schnitzeljagd aufzuziehen und ich glaube, das wäre auch meinem Sohn zu viel gewesen. Deshalb haben wir es einfach gehalten. Was braucht man:
– einen leeren Eierkarton
– eventuell eine Schatzkarte (da haben wir einfach eine selbstgemalte meines Sohnes genommen)
– eventuell einen Kompass
– ein kleines Picknick

Ja und das war es auch schon. Mit unserer Ausrüstung sind wir losgezogen in den Wald und haben dort kleine hübsche und interessante Gegenstände gesammelt, die wir in die Fächer des Eierkartons gelegt haben. Das waren zum Beispiel schöne Steine, Beeren, Tannenzapfen, Blumen und Federn. Zwischendurch gab es ein kleines Picknick. 

  Und als wir dann fertig und wieder zuhause waren, wurde die „Schatzkiste“ noch ausgiebig bespielt, die Gegenstände nochmal genau angesehen, nach Farbe und Größe sortiert und eine Suppe daraus gekocht. 

Ich fand es eine schöne Variante, mit Kindern die Natur zu erleben. Viel Spaß bei Eurer eigenen kleinen Schatzsuche!

Das neue DIY Tool von Vorwerk : Twercs – meine durchaus kritische Meinung

Gestern war die Produktvorstellung vom neuesten Gimmick auf dem Hause Vorwerk: Twercs. Ein Do-It-Yourself Set mit vier Akkugeräten und zwar einem Bohrschrauber, einer Heißklebepistole, einem Tacker und einer Stichsäge.

Vermarktet wird das ganze mit einer geplanten Internet-Community, in der man sich ähnlich der Rezeptwelt austauschen kann und ca 100 vorkonfigurierten Bastelsätzen, die man mithilfe des Sets zusammenbauen kann.

Das Produkt erscheint im Koffer, der gleichzeitig Ladegerät für die 4 Geräte ist.

Es richtet sich wohl speziell an Frauen, die ab und an was basteln wollen und nicht an Profis. Das ist angesichts des Preises von knapp 650 Euro sehr interessant, weil dafür bekomme ich das genannte durchaus in akzeptabler Profiqualität. Mehr dazu könnt Ihr in diesem Beitrag nachlesen.

Ich habe das Produkt bisher persönlich noch nicht testen können (ist ja auch erst gestern erschienen). Jedoch habe ich im Rahmen meines Innenarchitekturstudiums, bei diversen Praktika in Handwerksbetrieben, beim Renovieren und als Mama schon das ein oder andere Werkzeug gebraucht und mir da durchaus eine Meinung bilden können.

Von der Firma Vorwerk habe ich auch ein paar Geräte im Haus und zwar den Akkuhandstaubsauger und natürlich den Thermomix. Beide finde ich gut aber überteuert.

Vorwerk hat den schon lange anhaltenden DIY Trend nun auch erkannt und ist mit diesem Set aufgesprungen. Die Idee, Werkzeuge speziell für Frauen zu konstruieren ist nett, allerdings auch nicht neu. Man denke an den legendären Bosch Ixo.

Dass alle Produkte mit Akku betrieben werden sehe ich äußerst kritisch. Erfahrungsgemäß braucht man Werkzeuge oft sofort, um dann erstmal festzustellen, dass der Akku leer ist. Oder man plant den Ladevorgang brav mit ein, legt dann los und mittendrin geht der Saft aus. Einen Tacker würde ich ohnehin nur mechanisch betrieben kaufen, selbst in der Schreinerei-Werkstatt hat das in den meisten Fällen gereicht. Wobei man echt nicht unbedingt einen Tacker haben muss. Eine Stichsäge wird so selten genutzt, dass ich die unbedingt mit Stromanschluss haben wollen würde. Und eine Heißklebepistole braucht man auch meist am Tisch, da sollte Strom irgendwie machbar sein. Ganz allgemein finde ich aber, es gibt auch bessere Methoden zu kleben als diese Pistolen. Lediglich beim Schrauber würde ich über Akkubetrieb nachdenken, dann allerdings möglichst mit Ersatzakku, damit man abwechselnd laden und arbeiten kann.

Dass alle Geräte in Koffer gelagert und gleichzeitig geladen werden ist irgendwie ja schön und ordentlich, sowas mag ich eigentlich. Leider hat es den Nachteil, dass ich auch alle vier Geräte mitschleppen muss, wenn ich Freunden helfen will, ihren IKEA Einkauf zusammenzubauen oder ein Loch in Ihre Küchenarbeitsplatte zu schneiden.

Die Idee mit der Community ist gut. Ich frage mich zwar, ob es dann auch so detailgetreue und idiotensichere Anleitungen wie beim Thermomix geben wird, aber da lasse ich mich gerne überraschen.

Was ich allerdings nicht so toll finde ist die Sache mit den fertigen Bastelsets. Das ist doch gerade der Vorteil beim Selbermachen, dass man sich die Dinge auf Maß, im Design abgestimmt auf die eigene Einrichtung und evtl. noch leicht abgeändert bauen kann. Was habe ich denn da von einem vorkonfigurierten Bastelsatz? Das ist doch dann nicht mehr individuell. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Sets besonders günstig sind. Irgendwie stelle ich mir das dann wie bei IKEA vor, nur, dass mir das Zusammenbauen hier noch als Erlebnis verkauft wird.

Ihr merkt schon, so richtig überzeug bin ich noch nicht. Nun, immerhin hat es mich inspiriert, dass ich mal eine Liste mache, mit DIY Kram, den man wirklich braucht. Und da werdet Ihr auf jeden Fall deutlich günstiger wegkommen als bei Vorwerk.

 

Eine Matschküche für den Garten


Heute habe ich für meinen Sohn eine Matschküche gebaut. Hierfür haben wir auf dem Flohmarkt einen alten Topf gekauft.

Von unserer letzten Speditionslieferung hatten wir noch eine Palette übrig. Dann habe ich im Keller noch eine Weinkiste und ein altes Brett gefunden.

Die Palette dient der Konstruktion als Rückwand. Auf diese habe ich mit Nägeln und Schrauben die Weinkiste und die Arbeitsplatte befestigt. In die Mitte der Arbeitsplatte haben wir mit einer Stichsäge ein großes Loch geschnitten, hier wird der Topf als Spülschüssel – quasi mit Doppelfunktion als Spüle und Herd – eingesetzt. Mein Sohn nimmt es nicht so genau, wenn eure Kinder da anders sind solltet ihr eventuell noch Herdplatten einplanen.

Die Küchenutensilien hatten wir bereits. Man kann natürlich auch einfach aussortierte Küchengeräte nehmen. Damit man sie aufhängen kann, habe ich Nägel in die Rückwand geschlagen.

So und nun wird hier fleißig Wasser mit Sand, Steinen, Blättern und was man sonst so im Garten auftreiben kann gekocht. Für uns ein sehr günstiges, Platz sparendes und heiß geliebtes Gartenspielzeug!

Was kocht man beim Camping?

Hallo,

da wir jetzt unter die Camper gegangen sind, fragen wir uns: was kocht man denn da so? Es soll einfach zum kochen sein, nach Möglichkeit auf einer einzigen Flamme, wenig Zutaten haben, damit man nicht so viel mitschleppen muss und am besten ist nichts Verderbliches dabei.

Spontan fallen natürlich Nudeln mit Pesto ein. Ich sammle hier mal die Rezepte:

– Tomate Mozzarella

– Kartoffeln mit Quark

Quarkpuffer

– One Pot Pasta, zum Beispiel nach diesen Rezepten

– Rührei oder Omelett

– Schinkennudeln

Polentaecken mit Gemüsepfanne

Eblypfanne

– Maultaschen mit Ei

– Salat mit karamelisierten Walnusskernen

Sommerspaghetti

Kaspressknödel mit Salat

– Schupfnudeln (fertig) mit Gemüse-Sahne-Sauce

– Glasnudeln mit Gemüse und Sojasauce

– Couscous mit Gurke, Tomaten, Feta und Pinienkernen

– Käsespätzle

 

Zum Frühstück gibt es dann Müsli mit Milch für alle, zum Nachtisch Joghurt und zum Kaffee einfach Kekse dazu.

Veganes Fasten – Rezepte fürs Frühstück

IMG_9654Gestern wurde ich nach Frühstücksideen für das Vegane fasten nach Elisabeth Fischer gefragt. Darum poste ich heute meine zwei liebsten Rezepte:

Bircher Müsli bzw. Müsli mit Apfel und Orange

Zutaten für 2 Personen:

40 Gramm Dinkelflocken
ca 120 ml Wasser
300 Gramm Sojajoghurt (natur)
1 Apfel, gerieben
1 Orange, in Stücken
1 Esslöffel Haselnüsse, gehackt
2 Esslöffel Cranberrys, gehackt

Am Vorabend bereits die Dinkelflocken in Wasser einweichen. Ich nehme aktuell immer noch einige Chiasamen dazu, das ist im Originalrezept aber nicht vorgesehen.

Am Morgen müsst Ihr dann alles nur noch vermischen. Schmeckt wie Bircher Müsli, lecker!

 

Warmes Dinkelfrühstück

Zutaten für 2 Personen:

60 Gramm grob geschroteter Dinkel oder Dinkelflocken
30 Gramm Trockenfrüchte
ca 300 ml Wasser
1/4 TL Zimt
1 TL Zitronensaft
400 Gramm Früchte nach Wahl
1 EL Haselnüsse

Den Dinkel und die Trockenfrüchte (ich nehme gerne Feigen, Datteln, Rosinen, Gojibeeren,..) am Vorabend jeweils in 150ml Wasser einweichen.

Am nächsten Tag mit dem Einweichwasser und dem Zimt kochen, bis es dickflüssig und warm ist. Zitronensaft unterrühren, mit den Früchten und den Haselnüssen vermischen und fertig.

Als Variante nimmt Frau Fischer Feigen als Trockenobst, und bei den Früchten Birnen und Beeren.

 

Was es sonst diese Woche bei uns alles zu essen gab, könnt Ihr hier nachlesen.

Erste Woche veganes Fasten – das Fazit

Die erste Woche veganes Fasten mit Elisabeth Fischers Buch
ist nun vorbei und somit wird es Zeit für ein Zwischenfazit.

Also zuerst mal die Fakten: wir haben beide abgenommen! Und zwar mein Mann 2,0 kg und ich immerhin 1,5 kg. Dabei haben wir uns allerdings nicht ganz streng an das Buch gehalten sondern es gab Abweichungen, wir haben deutlich mehr gegessen. Was es diese Woche alles gab, könnt Ihr hier nachlesen.

Zum Frühstück hatten wir im Wechsel das warme Dinkelfrühstück und das Müsli mit Apfel und Orange. Ich habe diese Woche gelernt, dass man weder Milch noch Zucker braucht, damit das schmeckt. Das werde ich auch so beibehalten. Auch meinen morgendlichen Kaffee habe ich erstaunlicherweise nicht vermisst. Insgesamt ist das Frühstück sehr sehr lecker gewesen, allerdings doch mit erheblichem Aufwand verbunden. So musste man am Vorabend bereits das Getreide und die Trockenfrüchte einweichen und dann morgens noch jede Menge Obst schnippeln.

IMG_9578Mittags kann man wahlweise die Suppe oder das Gemüsegericht mit Kartoffeln essen. Wir mussten leider schnell feststellen, dass die Suppe uns nicht lange satt hält. Deshalb gab es bei uns mittags immer das Gemüsegericht mit den Kartoffeln und abends Suppe mit Salat. Besonders geschmeckt haben uns hier die Gemüse mit Sauce, zB die Karotten in Cremesauce oder Kohlrabi in Minze-Zitronen-Creme mit Rucola. Eine Enttäuschung waren dagegen Fenchel, Pilze und Tomaten, ofenfrisch und das Kartoffel-Gröstl mit gebratenem Räuchertofu – obwohl das so lecker klang. Die Kartoffelbeilagen waren alle lecker und wir sind auch nach einer Woche noch nicht der Kartoffeln überdrüssig.

Nachmittags hatten wir immer ein Hungerloch (normalerweise gibt es da bei uns Kaffee und was Süßes/Kuchen) – hier haben wir uns mit Nüssen, Obst und Trockenobst beholfen. Das hat Frau Fischer so nicht vorgesehen, ohne hätten wir es aber vermutlich nicht durchgehalten.

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Und Abends gab es dann die Suppen und dazu den Salat. Bei den Suppen war die Thai Suppe ein besonderes Highlight, die essen wir diese Woche bestimmt nochmal. Die Spinat-Zucchini Suppe mit Petersilie war dagegen grausig. Ich habe immer Suppe für 2 Tage gemacht, manchmal reichte es aber (fast) für 3 Tage, da man pro Person mit 600ml Flüssigkeit und 300 Gramm Gemüse für eine Mahlzeit rechnet, was recht üppig ist. Beim Salat gabs am Anfang nur Blattsalat mit dem Haselnuss-Petersilie Dressing, was scheußlich schmeckte. Aktuell testen wir das Tofudressing, das ist deutlich besser, aber wir probieren auch die Salatvariationen durch, zB Spargelsalat mit Erdbeeren. Auch essen wir immer einen Nachtisch – Obstsalat mit einem Klecks Sojajoghurt und einer halben Dattel – das ist wiederum bei Frau Fischer nicht so geplant.

Durch die vielen verschiedenen „Gänge“ und das viele Geschnipsel ging diese Woche viel Zeit fürs Kochen drauf. Auch für den Wocheneinkauf mussten wir in einige Läden gehen, bis wir mal endlich alles beisammen hatten. Mein Mann hört nach der einen Woche jetzt auf mit Fasten, ihm fehlen einfach die Kohlenhydrate, vor allem das Brot. Ich werde mal noch ein bißchen weitermachen, aber ich entscheide von Tag zu Tag. Im aktuellen Wochenkochplan und bei unserem Wocheneinkauf haben wir das vegane Fasten jedenfalls noch bis Ende April berücksichtigt.

Die Verdauung hat bei uns ein bißchen gebraucht, um sich auf die neue Ernährung einzustellen, jetzt merkt man aber, dass es deutlich ruhiger zugeht als bei normaler Ernährung. Und auch den Schlafentzug durch die Kinder stecken wir besser weg. Wir sind morgens schneller wach und fit.

Zudem haben wir festgestellt, dass es sehr gut ohne Kaffee und erstaunlicherweise auch ohne Zucker geht. Dabei muss man auf Süßes gar nicht verzichten, gesüßt wird einfach mit Trockenobst. Das werde ich auf jeden Fall so weiter machen, wenn ich überlege, wie viel Zucker bis vor ein paar Tagen noch in meinem Porridge gelandet ist…

Auch die abendliche Suppe ohne Brot werden wir künftig 1-2 Mal wöchentlich einplanen, ebenso den Obstsalat mit Joghurt als Nachtisch und unseren Nuss-Obst-Snack.

Zusammengefasst war die Woche leichter als erwartet, obwohl es schon eine Anlaufphase gab, die es zu überstehen galt. Und wir nehmen einiges mit in unseren normalen Ablauf. Und ein paar Kilo weniger Schaden auch nicht 😉 Es hat sich also durchaus gelohnt.

Wie es in der zweiten Woche weiter geht, könnt Ihr hier nachlesen.