Lieblingsspielzeug für Babys zum selber basteln

Heute stelle ich Euch das Lieblingsspielzeug meiner beiden Jungs vor. Es ist geeignet für Babys ab dem Alter, in dem sie sitzen können und auch mein 4jähriger spielt ab und an noch gerne damit. Die „Zutaten“ sind leicht zu beschaffen und es ist schnell gebastelt, Babys haben damit stundenlang Spaß. Mit der Kiste und den Flaschen spielen die Kinder aus- und einräumen, hochziehen, rollen, schütteln, entdecken und umwerfen.

Bastelnfuerbabys2.jpg

Ihr braucht:

  • eine Getränkekiste mit kleinen, leeren PET-Flaschen
  • einen Trichter zum Befüllen
  • diverses Kleinzeug, was Ihr im Haus habt, auch gerne abgelaufene Lebensmittel
  • Farben und Glitzer

Gebastelt ist das ganz schnell. Zuerst müsst Ihr die Flaschen natürlich austrinken, auswaschen und die Etiketten entfernen. Bei den Verschlüssen schneidet Ihr mit einer Schere das abstehende Plastikdings ab, damit keine scharfen Kanten die Kinder verletzen können.

Wenn die Flaschen getrocknet sind, dann könnt Ihr nach belieben befüllen. Denkt dran, dass nicht jede Flasche voll sein muss. Ich habe auch nicht in alle Flaschen Wasser gefüllt, weil die anderen sind dann leichter und scheppern schöner.

In meinen Flaschen gibt es:

Bastelnfuerbabys1.jpg

  • Kaffeebohnen
  • Wasser mit Holzperlen und Wolle
  • Wasser mit Farbe und Glitzer
  • Mais
  • einen Spülschwamm
  • eine Wäscheklammer
  • Reis
  • Farbe, Wasser und Öl
  • bunte Holzperlen
  • zerschnittene Strohhalme mit Wasser
  • Wasser mit Alufolie

Wenn Ihr auch noch gute Ideen habt, freue ich mich über einen Kommentar!

Meine Erfahrung mit Kisura (Personal Shopping)

Neulich las ich im Flugzeug einen Artikel über Outfittery, einem Personal Shopping Online Service, welcher nur für Männer ist. Das wollte ich auch mal probieren und dabei stieß ich auf Kisura, die diesen Service für Frauen anbieten.

Die Anmeldung war einfach: Nachdem man einen Fragebogen (wie groß, für welchen Anlass etc) beantwortet hat, sollte man noch ein Foto von sich im Lieblingsoutfit hochladen und einen Termin für ein Telefonat vorschlagen.

Am nächsten Tag rief mich pünktlich Nora an, mit der ich dann einige Fragen durch ging. Das Gespräch verlief ungezwungen, Nora wirkte mehr wie eine Freundin beim quatschen denn wie eine Person, die arbeitet und unter Zeitdruck steht.

Schnell einigten wir uns darauf, dass es keine Hosen werden, da ich sehr klein bin und die meisten Standardhosen mir zu lang sind. Weitere Angaben waren noch der Farbtyp und was denn alles dabei sein sollte (Gürtel, Schuhe, Schal?). Besonders viele Fragen wurden mir nicht gestellt, was mich eigentlich um so neugieriger auf das Ergebnis gemacht hat. Ca. 10 Tage sollte ich warten.

Heute kam dann das lang ersehnte Paket. Darin enthalten: zwei Outfits mit einmal zwei und einmal drei Variationen, ein Paar Schuhe und ein Gürtel.

 
Im ersten Set war ein schwarzer Rock, der mir leider zu lang war, mit drei verschiedenen Oberteilen.

   
     

Von dieser Kombination werde ich das gestreifte Oberteil behalten und dem Rest zurück schicken, weil er schlecht passte und auch nicht so wirklich meinen Geschmack getroffen hat, da es etwas langweilig daherkommt.

Deutlich mehr angetan war ich von Kombination Nummer zwei, deren zentrales Stück ein schwarzes Kleid mit raffiniertem Schnitt bildet, in welchem ich mich auch mit meiner Post-Schwangerschafts-Figur sofort wohl gefühlt habe. Dazu gab es wahlweise einen Oversize-Schal oder eine Strickjacke, außerdem habe ich den Gürtel hierzu getragen.

  
 

Vom Schal habe ich jetzt kein Foto. Diesen werde ich aber ebenso wie die Strickjacke zurückschicken müssen. Nicht, weil mir die Sachen nicht gefallen, sondern weil ich da jeweils schon fast ein identisches Teil besitze.

Die Schuhe und der Gürtel gehen auch zurück. Der Gürtel, weil er blau ist und das eigentlich bei mir nirgendwo dazu passt, die Schuhe sind mir für den Preis (knapp 150 Euro) zu wenig ungewöhnlich. 

Mein Fazit: ich freue mich ganz ungemein über das Kleid, ein toller Allrounder, den ich so nie selbst gekauft hätte. Wenn ich nicht so ähnliche Kombinationsteile bereits besitzen würde, hätte ich auch Strickjacke und Schal behalten, dafür kann aber Nora nichts, im Gegenteil meinen Geschmack hat sie ja getroffen und so weiß ich wenigstens wie ich es gut kombinieren kann.

Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, aber im Großen und Ganzen hätte alles etwas mutiger sein dürfen, zumindest hätte ich das beim Personal Shopping erwartet. Außerdem wurde mein Wunsch nach stilltauglicher Kleidung nicht berücksichtigt – dafür allerdings der nach bügelfreier, vielleicht war beides nicht kompatibel.

Preislich kann man bereits im Vorfeld seinen Rahmen feststecken und der wurde auch eingehalten. Vielleicht noch wichtig zu wissen: Bei Kisura bekommt man keine Rabatte sondern man zahlt immer den regulären Preis, was aber angesichts des Services mehr als fair ist.

DIY – Tools als Alternative zu Twercs von Vorwerk

Ach jetzt hätte ich beinahe vergessen, diesen Beitrag fertig zu schreiben. Aber da hat Vorwerk mich über eine Medienagentur zu meinem Beitrag über Twercs kontaktieren lassen und jetzt ist es mir wieder eingefallen.

Der Beitrag hat mich inspiriert, mal darüber nachzudenken, was man denn zum Heimwerken braucht.

Das meiste davon habe ich schon für mein Innenarchitekturstudium gebraucht, wo wir sowohl Möbel in Originalgröße als auch Modelle bauen mussten.

Ich hoffe, keiner rennt jetzt los und kauft sich direkt alles, es hängt natürlich davon ab, was Ihr machen wollt und vielleicht hat das ein oder andere Teil auch jemand, der es Euch leiht.

Gut aber nun zu den Werkzeugen, die Ihr braucht.
Das Twercs Set von Vorwerk besteht ja aus vier Geräten: einem Bohrschrauber, einer Heißklebepistole, einer Stichsäge und einem Tacker.

Bohrschrauber: das ist das einzige der vier Geräte, das ich ebenfalls mit Akku kaufen würde. Hier würde ich mit etwas mehr Geld zu diesem Modell von Makita tendieren. Vorteil: es kann schrauben und bohren und es hat zwei Akkus, so dass man durchgängig arbeiten kann. Damit spielt Ihr dann schon in der Profiliga. Wenn Ihr nicht ganz so viel Geld habt und tatsächlich was für kleinere Frauenhände sucht (halte ich persönlich für nicht so entscheidend, ich habe selbst kleine Hände und hatte noch nie Probleme), dann könnt Ihr gerne auch auf den Klassiker von Bosch, die IXO zurückgreifen. Da macht Ihr mit Sicherheit auch nichts verkehrt damit.

Heißklebepistole: nun, ich bin kein Fan von Heißklebepistolen. Ich finde sie ungeeignet um Dinge dauerhaft miteinander zu verbinden, außerdem sind die Plastikklumpen, die diese Dinger auswerfen, häßlich und gehen im Weg um. Also KEINE Heißklebepistole. Stattdessen solltet Ihr Euch je nachdem Sekundenkleber, Holzleim, Sprühkleber für großflächiges Verkleben bzw. Silikon (dazu braucht Ihr dann eine Kartuschenpresse). Oft reicht auch ganz normaler Alleskleber. Insbesondere wenn Ihr mit Leim arbeiten möchtet, solltet Ihr Euch eventuell noch Schraubzwingen besorgen.

Stichsäge: die werdet Ihr im Regelfall nicht so oft brauchen. Also zumindest ich brauche meine selten. Eigentlich nur um Löcher in Arbeitsplatten zu schneiden, ab und an zerschneide ich noch etwas damit. Für alles andere finde ich Stichsägen einfach zu ungenau.
Ich arbeite viel lieber mit einer Kapp- und Gehrungssäge .Diese ist präziser, man kann auch Winkel schneiden und das Verletzungsrisiko ist geringer. Bei beiden Sägen würde ich aber bei Bedarf erstmal im Bekanntenkreis nachfragen, die kann man sich nämlich auch gut ausleihen.

– Das letzte Tool bei Vorwerk ist ein Akkutacker. Abgesehen davon, dass ich jetzt auch nicht so häufig einen Tacker benutze, haben wir da selbst in der Werkstatt meist nur ganz normale mechanische Geräte verwendet. Die einzig sinnvolle Verwendung dafür ist aber, irgendwas mit Stoff zu bespannen.

So und nun zu den Dingen, die Ihr außerdem noch haben solltet

– einen Cutter. Am besten einen mit Feststellrad, so einen:
– dazu ein Lineal aus Metall. Das braucht Ihr, wenn Ihr mit dem Cutter schneiden möchtet. Bei einem Plastiklineal besteht die Gefähr, dass Ihr das Lineal mit dem Cutter kaputt macht.

– wenn Ihr viel mit dem Cutter schnreidet, solltet Ihr Euch vielleicht auch eine selbstheilende Schneidematte als Unterlage kaufen. Dann schneidet Ihr nicht in die Tischplatte und habt immer eine ebenmäßige Unterlage.

–  auf jeden Fall braucht Ihr noch Pinsel und Farben. Hierfür könnt Ihr gut bei Bösner schauen, die haben gute Qualität zum kleinen Preis. Ich verwende meist Acrylfarben, weil diese sich mit weißer Wandfarbe mischen lassen und wasserlöslich sind.

– einen Hammer braucht Ihr auch, hier habe ich ein wunderschönes Modell gefunden, ein ganz normaler tut es aber auch:
– einen Zollstock oder Meterstab solltet Ihr natürlich auf jeden Fall haben.

–  einen Satz Schraubenzieher solltet Ihr Euch auch beschaffen, die braucht man immer.

– und natürlich noch Dübel, Schrauben und Nägel nach Bedarf.

So und nun viel Spaß mit Eurem ersten Projekt!

 

 

Eine Schatzsuche

Mein großer Sohn interessiert sich momentan für Piraten, Schätze und Schatzkarten.

Was lag also näher als eine Schatzsuche zu machen. Ich habe wegen dem Baby keine Zeit, das im Sinne einer Schnitzeljagd aufzuziehen und ich glaube, das wäre auch meinem Sohn zu viel gewesen. Deshalb haben wir es einfach gehalten. Was braucht man:
– einen leeren Eierkarton
– eventuell eine Schatzkarte (da haben wir einfach eine selbstgemalte meines Sohnes genommen)
– eventuell einen Kompass
– ein kleines Picknick

Ja und das war es auch schon. Mit unserer Ausrüstung sind wir losgezogen in den Wald und haben dort kleine hübsche und interessante Gegenstände gesammelt, die wir in die Fächer des Eierkartons gelegt haben. Das waren zum Beispiel schöne Steine, Beeren, Tannenzapfen, Blumen und Federn. Zwischendurch gab es ein kleines Picknick. 

  Und als wir dann fertig und wieder zuhause waren, wurde die „Schatzkiste“ noch ausgiebig bespielt, die Gegenstände nochmal genau angesehen, nach Farbe und Größe sortiert und eine Suppe daraus gekocht. 

Ich fand es eine schöne Variante, mit Kindern die Natur zu erleben. Viel Spaß bei Eurer eigenen kleinen Schatzsuche!

Das neue DIY Tool von Vorwerk : Twercs – meine durchaus kritische Meinung

Gestern war die Produktvorstellung vom neuesten Gimmick auf dem Hause Vorwerk: Twercs. Ein Do-It-Yourself Set mit vier Akkugeräten und zwar einem Bohrschrauber, einer Heißklebepistole, einem Tacker und einer Stichsäge.

Vermarktet wird das ganze mit einer geplanten Internet-Community, in der man sich ähnlich der Rezeptwelt austauschen kann und ca 100 vorkonfigurierten Bastelsätzen, die man mithilfe des Sets zusammenbauen kann.

Das Produkt erscheint im Koffer, der gleichzeitig Ladegerät für die 4 Geräte ist.

Es richtet sich wohl speziell an Frauen, die ab und an was basteln wollen und nicht an Profis. Das ist angesichts des Preises von knapp 650 Euro sehr interessant, weil dafür bekomme ich das genannte durchaus in akzeptabler Profiqualität. Mehr dazu könnt Ihr in diesem Beitrag nachlesen.

Ich habe das Produkt bisher persönlich noch nicht testen können (ist ja auch erst gestern erschienen). Jedoch habe ich im Rahmen meines Innenarchitekturstudiums, bei diversen Praktika in Handwerksbetrieben, beim Renovieren und als Mama schon das ein oder andere Werkzeug gebraucht und mir da durchaus eine Meinung bilden können.

Von der Firma Vorwerk habe ich auch ein paar Geräte im Haus und zwar den Akkuhandstaubsauger und natürlich den Thermomix. Beide finde ich gut aber überteuert.

Vorwerk hat den schon lange anhaltenden DIY Trend nun auch erkannt und ist mit diesem Set aufgesprungen. Die Idee, Werkzeuge speziell für Frauen zu konstruieren ist nett, allerdings auch nicht neu. Man denke an den legendären Bosch Ixo.

Dass alle Produkte mit Akku betrieben werden sehe ich äußerst kritisch. Erfahrungsgemäß braucht man Werkzeuge oft sofort, um dann erstmal festzustellen, dass der Akku leer ist. Oder man plant den Ladevorgang brav mit ein, legt dann los und mittendrin geht der Saft aus. Einen Tacker würde ich ohnehin nur mechanisch betrieben kaufen, selbst in der Schreinerei-Werkstatt hat das in den meisten Fällen gereicht. Wobei man echt nicht unbedingt einen Tacker haben muss. Eine Stichsäge wird so selten genutzt, dass ich die unbedingt mit Stromanschluss haben wollen würde. Und eine Heißklebepistole braucht man auch meist am Tisch, da sollte Strom irgendwie machbar sein. Ganz allgemein finde ich aber, es gibt auch bessere Methoden zu kleben als diese Pistolen. Lediglich beim Schrauber würde ich über Akkubetrieb nachdenken, dann allerdings möglichst mit Ersatzakku, damit man abwechselnd laden und arbeiten kann.

Dass alle Geräte in Koffer gelagert und gleichzeitig geladen werden ist irgendwie ja schön und ordentlich, sowas mag ich eigentlich. Leider hat es den Nachteil, dass ich auch alle vier Geräte mitschleppen muss, wenn ich Freunden helfen will, ihren IKEA Einkauf zusammenzubauen oder ein Loch in Ihre Küchenarbeitsplatte zu schneiden.

Die Idee mit der Community ist gut. Ich frage mich zwar, ob es dann auch so detailgetreue und idiotensichere Anleitungen wie beim Thermomix geben wird, aber da lasse ich mich gerne überraschen.

Was ich allerdings nicht so toll finde ist die Sache mit den fertigen Bastelsets. Das ist doch gerade der Vorteil beim Selbermachen, dass man sich die Dinge auf Maß, im Design abgestimmt auf die eigene Einrichtung und evtl. noch leicht abgeändert bauen kann. Was habe ich denn da von einem vorkonfigurierten Bastelsatz? Das ist doch dann nicht mehr individuell. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Sets besonders günstig sind. Irgendwie stelle ich mir das dann wie bei IKEA vor, nur, dass mir das Zusammenbauen hier noch als Erlebnis verkauft wird.

Ihr merkt schon, so richtig überzeug bin ich noch nicht. Nun, immerhin hat es mich inspiriert, dass ich mal eine Liste mache, mit DIY Kram, den man wirklich braucht. Und da werdet Ihr auf jeden Fall deutlich günstiger wegkommen als bei Vorwerk.

 

Eine Matschküche für den Garten


Heute habe ich für meinen Sohn eine Matschküche gebaut. Hierfür haben wir auf dem Flohmarkt einen alten Topf gekauft.

Von unserer letzten Speditionslieferung hatten wir noch eine Palette übrig. Dann habe ich im Keller noch eine Weinkiste und ein altes Brett gefunden.

Die Palette dient der Konstruktion als Rückwand. Auf diese habe ich mit Nägeln und Schrauben die Weinkiste und die Arbeitsplatte befestigt. In die Mitte der Arbeitsplatte haben wir mit einer Stichsäge ein großes Loch geschnitten, hier wird der Topf als Spülschüssel – quasi mit Doppelfunktion als Spüle und Herd – eingesetzt. Mein Sohn nimmt es nicht so genau, wenn eure Kinder da anders sind solltet ihr eventuell noch Herdplatten einplanen.

Die Küchenutensilien hatten wir bereits. Man kann natürlich auch einfach aussortierte Küchengeräte nehmen. Damit man sie aufhängen kann, habe ich Nägel in die Rückwand geschlagen.

So und nun wird hier fleißig Wasser mit Sand, Steinen, Blättern und was man sonst so im Garten auftreiben kann gekocht. Für uns ein sehr günstiges, Platz sparendes und heiß geliebtes Gartenspielzeug!

Das brauchst Du für Dein Baby – Erstausstattungsliste

Da ich selbst gerade mit meinem neugeborenen Sohn hier rumsitze und relativ häufig gefragt werde, was man denn für so ein neugeborenes Baby braucht bzw schenken sollte hier mal eine Liste, mit den aus meiner Sicht wichtigsten Dingen:

An Kleidung braucht Ihr:

– ca 5-6 Wickelbodys in Größe 50/56 und ebenfalls gleich in 62, weil manchen Kinder die erste Größe direkt überspringen. Die Wickelbodys sind praktisch, weil man sie nicht über den Kopf ziehen muss (das mögen die Babys nicht so gerne). Je nach Jahreszeit mit langen oder kurzen Ärmeln oder auch aus Wolle oder Wolle/Seide

– ebenfalls 5-6 Garnituren Kleidung in 50-56 und 62. Mehr haben wir nie gebraucht, wir hatten aber auch einen Trockner. Wir hatten beim ersten Kind nur Strampler, beim zweiten haben wir jetzt auch Hosen und Pullis. Ich würde die Sachen aber so bequem wählen, dass die Kinder sich zum schlafen nicht umziehen müssen, weil Babys ohnehin ständig schlafen. Außerdem empfiehlt es sich am Anfang auch hier nichts zu kaufen, was man über den Kopf ziehen muss. Auch hier gibt es ganz tolle Sachen aus Wolle, zB von Disana oder Cosilana.

– eine warme Mütze für draußen, falls Ihr ein Winterbaby habt bzw einen Sonnenschutz im Sommer oder ein leichtes Häubchen in der Übergangszeit mit Kopfumfang 36 und nochmal in 38. Für drin brauchen Babys meiner Meinung nach keine Mützen.

– 2-3 Paar Wollsocken und dazu ein Paar Sock-Ons, damit sie nicht verloren gehen.

– wenn es kalt sein sollte, dann empfiehlt sich noch ein Wollwalkoverall.
Kann man gut im Kinderwagen, im MaxiCosi oder auch zum Tragen im Tragetuch anziehen.

 

Zum Transportieren braucht Ihr:

– Apropos Tragetuch: mir persönlich war das Binden immer zu umständlich, zu viel Stoff und unterwegs ein ziemliches Gefrickel. Bei unserem ersten Sohn hatten wir eine Manduca – Tragehilfe, die ist aber eigentlich für Neugeborene nicht optimal. Diesmal haben wir uns einen Mysol von Girasol gekauft, das war eine super Investition. Damit kann man vorne wie hinten tragen, kleine und große Kinder und es ist total bequem und einfach anzuziehen. Kann ich sehr empfehlen.

– einen Kinderwagen würde ich inzwischen nichtmal mehr als Muss betrachten. Wir tragen tatsächlich viel lieber, weil man in der Stadt damit besser voran kommt und die Kinder auch zufriedener sind. Wenn sie schwerer werden können sie sitzen, dann kaufen die meisten Eltern ohnehin einen kleineren und handlicheren Buggy. Wenn Ihr unbedingt einen Kinderwagen haben möchtet (mir ging es damals auch so) so kann ich Euch diesen hier von Eichhorn empfehlen. Nicht wundern, der ist sehr günstig, das liegt am Direktvertrieb. Der Wagen ist außerordentlich hochwertig, wenn wir mal damit unterwegs sind, werden wir immer darauf angesprochen. Wie alle Kinderwägen hat er einen Nachteil: er ist schwer und etwas unhandlich, dafür stabil, geräumig, schön und sehr geländegängig.

 

Für die Hygiene/Pflege braucht Ihr:

– da der Popo der meisten Babys mit Wasser gewaschen wird, empfiehlt es sich, sich einen Satz Waschtücher zuzulegen.

– dann braucht Ihr noch einen Badeeimer. Wir haben den gebraucht über Ebay Kleinanzeigen gekauft, aber leider erst beim zweiten Kind. Das liebt dieses Ding, während bei Nummer 1 in dem Alter baden das totale Drama war. Kann ich also nur empfehlen.

– in jedem Fall solltet Ihr einen Satz Spucktücher oder Mullwindeln haben. Davon kann man eigentlich nicht zu viele haben. Wer mit Stoff wickelt hat sie meist eh, ansonsten taugen sie zum aufwischen, unterlegen, ausstopfen vom eigenen Nachthemd in der Nacht,…

– ein Badethermometer

– einen Wickeltisch müsst Ihr nicht zwingend haben, ist aber wahrscheinlich rückenfreundlicher einen zu besitzen. Auf jeden Fall aber braucht Ihr eine gute, wasserdichte Wickelunterlage. Und Moltonauflagen, falls doch mal was daneben geht (ich habe die von IKEA).
– die Babycreme von Weleda.

– Windeln in Neugeborenengröße (aber nur eine kleine Packung, die passen nicht lange). Wir kaufen immer die von Pampers, die sind viel dichter als die von dm zum Beispiel. Natürlich könnt Ihr es auch mit Stoffwindeln versuchen, das war uns zu viel Arbeit.

– eventuell könnt Ihr Euch einen Wärmestrahler kaufen. Wir haben einen, nutzen ihn aber kaum, dafür kommt der Fön häufig zum Einsatz. Das Geräusch an sich lieben die Kinder schon so sehr, dass sie völlig entspannen.

ein Kapuzenhandtuch ist auch sehr praktisch für nach dem Baden

– Für Euch dicke Binden fürs Wochenbett, gibt es zB von Pelzy bei dm (bei den Babysachen)

 

Zum Stillen braucht Ihr:

– ein Stillkissen. Und zwar nicht dieses riesige lange, das habe ich ehrlichgesagt fast nur in der Schwangerschaft genutzt. Sondern ein kleines. Ich finde dieses Modell sehr praktisch, da man da das Baby auch im Sitzen gut auf dem Schoß haben kann.

– für die Fütterung des Kindes braucht Ihr – falls Ihr stillen möchtet – erstmal nichts außer einen guten Still-BH. Den Rest könnt Ihr notfalls noch ganz schnell besorgen, aber wir brauchten das wirklich nie.

Propolis-Salbe für wunde Brustwarzen

 

Weitere Ausstattung:

– Ein Beistellbett ist für den Anfang super, da kann man das Baby drin ablegen und hat es trotzdem bei sich. Auch wenn es im großen Bett schläft, ist das Bettchen ein guter Rausfallschutz.
– ein Babyfon. Wir hatten letztes Mal eines ohne Video und dieses Mal mit. Ich muss sagen bei so ganz Kleinen macht die Videofunktion schon Sinn. Manchmal, wenn sie lange schlagen, fragt man sich, ob noch alles ok ist und so kann man einfach schauen. Wir haben dieses von NUK.

– eine oder mehrere Babydecken solltet Ihr Euch auch besorgen.

– eventuell einen Pucksack. Lasst Euch nicht von dem Bild täuschen, es sieht komisch aus, aber die meisten Kinder fahren voll drauf ab. Manchmal ist es die einzige Möglichkeit unser Baby zu beruhigen.

– unser liebstes Utensil: das Baby-JoJo. Dieses Teil ist so genial. Es hat uns häufig gerettet, weil es die einzig mögliche Ablagemöglichkeit für unsere Kinder war und ist. Und man kann es mittels Türklammer quasi überall befestigen, so dass es auch als Reisebett seine Zwecke erfüllt.

– die BabyBjörn Babywippe und zwar nur die. Da kann man das Kind beim Essen mal ablegen oder im Garten oder oder.

– ein Mobile über den Wickeltisch. Und zwar bitte eines, wo man auch von unten was erkennen kann. Toll ist dieses, damit kann man auch spielen:

 

Für die Gesundheit:

Maisbarttee. Den müsst Ihr trinken, wenn Euer Baby Gelbsucht bekommt (bekommen die meisten Babys und ist dann schwer aufzutreiben, darum vorher besorgen)

– Eine gute Narbencreme für die Geburtsverletzungen, ich empfehle die APM-Creme

– und für das Baby als Hausapotheke noch Nasenspray, einen Fiebersaft und ein Baby-Erkältungsbad

Yankee Candles – die neuen Sorten

Meine Lieferung ist angekommen und ich bin fertig mit durchprobieren.

034

Die neuen Sorten bei uns sind:

Soft Blanket ein sehr guter Duft im Schlafzimmer, so richtig zum einkuscheln mit Zitrus, Vanille und Amber

Honey Glow auch noch ein bißchen weihnachtlich aber zum Glück ohne Zimtnote

Vanilla Chai: so roch bei uns der 1. Advent, angenehm weihnachtlich aber nicht zu aufdringlich

Snow in Love: duftet nach Holz, Vanille und Winterduft – da ist mir der Geruch fast zu unaufdringlich. Wenn man direkt an der Kerze riecht, dann ist der Duft wohl am ehesten mit Weichspüler vergleichbar. Zündet man sie an, so nimmt man aber keinen speziellen Geruch mehr wahr.

Lake Sunset Zitat „Die heitere Schönheit goldener Sonnenstrahlen, die ins stille blaue Wasser tauchen und auf die kommende Abenddämmerung mit dem bekannten Duft von zartem Moschus hindeuten. “ – ich weiß nicht, wie ich das anders beschreiben soll, es ist auf jeden Fall ein sehr dezenter Duft

Home Sweet Home: riecht nach Zimt, Gewürzen und Tee. Wie alle zimtigen Kerzen ein bißchen penedrant, werde ich nicht nochmal kaufen

Bahama Breezeein sommerlicher Duft mit Ananas, Mango und Grapefruit. Mir war er leider viel zu süß und zu aufdringlich.

Fluffy Towels beschrieben wird der Duft nach frischen Handtüchern mit Zitronen, Äpfeln, Lavendel und Lilien. Leider riecht es hier so, wie wenn ich es mit dem Weichspüler viel zu gut gemeint hätte, der Duft hängt auch gerade überall fest und kitzelt mich in der Nase. Die Kerze wurde auf das Fensterbrett (draußen!) verbannt. Wird nicht nochmal bestellt.

MBSR die vierte Stunde, Thema: Stress und Stressauslöser

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/75b/70749926/files/2015/01/img_8762-0.jpg

Erstmal ein gutes neues Jahr und sorry! Ich lag hier grad 2 Wochen komplett flach, meine Ferien hätte ich mir definitv auch anders vorgestellt.

Vor den Ferien gab es noch eine MBSR Einheit. Dieses Mal war das Thema Stress. Und vielleicht liegt es auch daran, dass ich nicht so viel drüber schreiben kann, weil ich für mich feststellen musste, dass mich ganz andere Dinge stressen als den Rest der Gruppe und sich das bei mir auch anders äußert.
Im Wesentlichen kann man es zusammenfassen in: Stress heißt meist, dass man überfordert ist, sich etwas nicht zutraut oder Dinge in sich hineinfrisst. Und wenn der Stress da ist, dann merkt man das durchaus auch körperlich. Wir mussten in uns gehen und uns überlegen, wie wir bei Stress reagieren, was uns stresst usw.

Dazwischen gab es wieder einige Meditationen. Ich bin inzwischen mit dem Bodyscan ja total auf Kriegsfuß, zumal der ja immer gleich ist und ich mir immer denke „oh man, sind wir wirklich erst da?“. Aber die Sitzmeditationen sind ganz ok. Außerdem sind wir die Yogaeinheit nochmal durchgegangen.

Hausaufgaben gab es natürlich auch wieder reichlich bestehend aus:

– täglich Yoga und BodyScan im Wechsel
– täglich Sitzmediation
– täglich eine Mahlzeit achtsam essen
– eine Sache achtsam ausführen, wann immer wir sie machen
– mehrmals täglich die 3 minütige Atemmeditation
– Tagebuch führen über erlebten Stress und sich seiner Stressreaktionen bewusst werden

PS: Ihr seht übrigens am Foto oben, dass mein lieber Mann einen genauen Blick auf meine Weihnachtswunschliste geworfen hat. Ach ich liebe dieses Kissen!

MBSR – die dritte Stunde, Thema: Yoga

So, die dritte Stunde beim MBSR ist nun auch vorbei. Auf diese Stunde hatte ich mich sehr gefreut, weil ich wusste, dass das Thema diesmal Yoga sein wird und ich somit halbwegs wusste, was mich erwartet.

Die Yogaeinheit hat in der Stunde auch dominiert, war aber keine große Herausforderung. Der Fokus lag auf langsamen Bewegungen und dem Atem.

Anschließend wurde wieder in Zweierteams mit einem erzählenden und einem zuhörendem Part Erfahrungsaustausch betrieben. Und danach haben wir über die Erfahrung als aktiver oder passiver Part beim Erfahrungsaustausch gesprochen.

Weiterhin gab es eine 15 minütige Sitzmeditation und die Übungen der Vorwoche wurden diskutiert. Es tat gut zu hören, dass fast niemand das gesamte Pensum in seiner Woche unterbringen konnte.

Die Hausaufgaben für die Folgewoche sind nun:

– täglich Yoga und Bodyscan im Wechsel
– Atemmeditation 3x
– Sitzmeditation
– jeden Tag eine negative Erfahrung und die Empfindungen dabei aufschreiben
– eine andere Tätigkeit als in der Vorwoche achtsam ausführen
– schauen, wo man am Tag auf Autopilot schaltet

Hier gehts es nochmal zur ersten Stunde.
Und hier zur zweiten.