Das brauchst Du für Dein Baby – Erstausstattungsliste

Da ich selbst gerade mit meinem neugeborenen Sohn hier rumsitze und relativ häufig gefragt werde, was man denn für so ein neugeborenes Baby braucht bzw schenken sollte hier mal eine Liste, mit den aus meiner Sicht wichtigsten Dingen:

An Kleidung braucht Ihr:

– ca 5-6 Wickelbodys in Größe 50/56 und ebenfalls gleich in 62, weil manchen Kinder die erste Größe direkt überspringen. Die Wickelbodys sind praktisch, weil man sie nicht über den Kopf ziehen muss (das mögen die Babys nicht so gerne). Je nach Jahreszeit mit langen oder kurzen Ärmeln oder auch aus Wolle oder Wolle/Seide

– ebenfalls 5-6 Garnituren Kleidung in 50-56 und 62. Mehr haben wir nie gebraucht, wir hatten aber auch einen Trockner. Wir hatten beim ersten Kind nur Strampler, beim zweiten haben wir jetzt auch Hosen und Pullis. Ich würde die Sachen aber so bequem wählen, dass die Kinder sich zum schlafen nicht umziehen müssen, weil Babys ohnehin ständig schlafen. Außerdem empfiehlt es sich am Anfang auch hier nichts zu kaufen, was man über den Kopf ziehen muss. Auch hier gibt es ganz tolle Sachen aus Wolle, zB von Disana oder Cosilana.

– eine warme Mütze für draußen, falls Ihr ein Winterbaby habt bzw einen Sonnenschutz im Sommer oder ein leichtes Häubchen in der Übergangszeit mit Kopfumfang 36 und nochmal in 38. Für drin brauchen Babys meiner Meinung nach keine Mützen.

– 2-3 Paar Wollsocken und dazu ein Paar Sock-Ons, damit sie nicht verloren gehen.

– wenn es kalt sein sollte, dann empfiehlt sich noch ein Wollwalkoverall.
Kann man gut im Kinderwagen, im MaxiCosi oder auch zum Tragen im Tragetuch anziehen.

 

Zum Transportieren braucht Ihr:

– Apropos Tragetuch: mir persönlich war das Binden immer zu umständlich, zu viel Stoff und unterwegs ein ziemliches Gefrickel. Bei unserem ersten Sohn hatten wir eine Manduca – Tragehilfe, die ist aber eigentlich für Neugeborene nicht optimal. Diesmal haben wir uns einen Mysol von Girasol gekauft, das war eine super Investition. Damit kann man vorne wie hinten tragen, kleine und große Kinder und es ist total bequem und einfach anzuziehen. Kann ich sehr empfehlen.

– einen Kinderwagen würde ich inzwischen nichtmal mehr als Muss betrachten. Wir tragen tatsächlich viel lieber, weil man in der Stadt damit besser voran kommt und die Kinder auch zufriedener sind. Wenn sie schwerer werden können sie sitzen, dann kaufen die meisten Eltern ohnehin einen kleineren und handlicheren Buggy. Wenn Ihr unbedingt einen Kinderwagen haben möchtet (mir ging es damals auch so) so kann ich Euch diesen hier von Eichhorn empfehlen. Nicht wundern, der ist sehr günstig, das liegt am Direktvertrieb. Der Wagen ist außerordentlich hochwertig, wenn wir mal damit unterwegs sind, werden wir immer darauf angesprochen. Wie alle Kinderwägen hat er einen Nachteil: er ist schwer und etwas unhandlich, dafür stabil, geräumig, schön und sehr geländegängig.

 

Für die Hygiene/Pflege braucht Ihr:

– da der Popo der meisten Babys mit Wasser gewaschen wird, empfiehlt es sich, sich einen Satz Waschtücher zuzulegen.

– dann braucht Ihr noch einen Badeeimer. Wir haben den gebraucht über Ebay Kleinanzeigen gekauft, aber leider erst beim zweiten Kind. Das liebt dieses Ding, während bei Nummer 1 in dem Alter baden das totale Drama war. Kann ich also nur empfehlen.

– in jedem Fall solltet Ihr einen Satz Spucktücher oder Mullwindeln haben. Davon kann man eigentlich nicht zu viele haben. Wer mit Stoff wickelt hat sie meist eh, ansonsten taugen sie zum aufwischen, unterlegen, ausstopfen vom eigenen Nachthemd in der Nacht,…

– ein Badethermometer

– einen Wickeltisch müsst Ihr nicht zwingend haben, ist aber wahrscheinlich rückenfreundlicher einen zu besitzen. Auf jeden Fall aber braucht Ihr eine gute, wasserdichte Wickelunterlage. Und Moltonauflagen, falls doch mal was daneben geht (ich habe die von IKEA).
– die Babycreme von Weleda.

– Windeln in Neugeborenengröße (aber nur eine kleine Packung, die passen nicht lange). Wir kaufen immer die von Pampers, die sind viel dichter als die von dm zum Beispiel. Natürlich könnt Ihr es auch mit Stoffwindeln versuchen, das war uns zu viel Arbeit.

– eventuell könnt Ihr Euch einen Wärmestrahler kaufen. Wir haben einen, nutzen ihn aber kaum, dafür kommt der Fön häufig zum Einsatz. Das Geräusch an sich lieben die Kinder schon so sehr, dass sie völlig entspannen.

ein Kapuzenhandtuch ist auch sehr praktisch für nach dem Baden

– Für Euch dicke Binden fürs Wochenbett, gibt es zB von Pelzy bei dm (bei den Babysachen)

 

Zum Stillen braucht Ihr:

– ein Stillkissen. Und zwar nicht dieses riesige lange, das habe ich ehrlichgesagt fast nur in der Schwangerschaft genutzt. Sondern ein kleines. Ich finde dieses Modell sehr praktisch, da man da das Baby auch im Sitzen gut auf dem Schoß haben kann.

– für die Fütterung des Kindes braucht Ihr – falls Ihr stillen möchtet – erstmal nichts außer einen guten Still-BH. Den Rest könnt Ihr notfalls noch ganz schnell besorgen, aber wir brauchten das wirklich nie.

Propolis-Salbe für wunde Brustwarzen

 

Weitere Ausstattung:

– Ein Beistellbett ist für den Anfang super, da kann man das Baby drin ablegen und hat es trotzdem bei sich. Auch wenn es im großen Bett schläft, ist das Bettchen ein guter Rausfallschutz.
– ein Babyfon. Wir hatten letztes Mal eines ohne Video und dieses Mal mit. Ich muss sagen bei so ganz Kleinen macht die Videofunktion schon Sinn. Manchmal, wenn sie lange schlagen, fragt man sich, ob noch alles ok ist und so kann man einfach schauen. Wir haben dieses von NUK.

– eine oder mehrere Babydecken solltet Ihr Euch auch besorgen.

– eventuell einen Pucksack. Lasst Euch nicht von dem Bild täuschen, es sieht komisch aus, aber die meisten Kinder fahren voll drauf ab. Manchmal ist es die einzige Möglichkeit unser Baby zu beruhigen.

– unser liebstes Utensil: das Baby-JoJo. Dieses Teil ist so genial. Es hat uns häufig gerettet, weil es die einzig mögliche Ablagemöglichkeit für unsere Kinder war und ist. Und man kann es mittels Türklammer quasi überall befestigen, so dass es auch als Reisebett seine Zwecke erfüllt.

– die BabyBjörn Babywippe und zwar nur die. Da kann man das Kind beim Essen mal ablegen oder im Garten oder oder.

– ein Mobile über den Wickeltisch. Und zwar bitte eines, wo man auch von unten was erkennen kann. Toll ist dieses, damit kann man auch spielen:

 

Für die Gesundheit:

Maisbarttee. Den müsst Ihr trinken, wenn Euer Baby Gelbsucht bekommt (bekommen die meisten Babys und ist dann schwer aufzutreiben, darum vorher besorgen)

– Eine gute Narbencreme für die Geburtsverletzungen, ich empfehle die APM-Creme

– und für das Baby als Hausapotheke noch Nasenspray, einen Fiebersaft und ein Baby-Erkältungsbad

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Frühstücksumstellung oder die Entdeckung der Overnight Oats

Hallo,

heute plane ich mal das Frühstück. Im Regelfall frühstücke ich entweder Porridge oder Frischkornbrei oder Congee. Das sind alle drei  sehr leckere Frühstücksvarianten, aber man muss sie zubereiten und das frühmorgens. Das war mit einem Kind bereits eine Herausforderung, mit zweien wird es quasi unmöglich. Jetzt muss also eine Lösung her, die sich gut vorbereiten lässt. Und dabei bin ich über die Overnight-Oats gestolpert.

Im Wesentlichen funktionieren die ganz einfach: 40 – 50 Gramm Haferflocken kommen mit 80-100 ml Flüssigkeit wie Milch, Nussmilch, Saft oder ähnliches, einer weiteren Zutat zu ca 80 Gramm wie zB Quark oder Joghurt und etwas Obst bzw ein paar Nüssen und evtl. irgendwas zum Süßen in eine Schüssel in den Kühlschrank. Vorbereitet wird das am Vorabend, am nächsten Tag einfach rausholen und essen. Ist sehr gesund, lecker, und am Morgen des Verzehrs kein Aufwand.

Rezepte gibt es jede Menge auf dieser wunderbaren Website. Ich habe hier mal welche zusammengesucht, die ich in den nächsten Wochen ausprobieren werde und für die aktuell die Zutaten leicht zu bekommen sind:

Apfel mit Honig Karamell Oat

Erdbeermilch Overnight Oat

Zimtmilch mit Quark und Heidelbeeren Oat

Himbeer Joghurt Oats

Tomatensuppe aus dem Thermomix

Tomatensuppe

Hier ein ganz einfaches und schnelles Rezept für Tomatensuppe. Das Rezept hat mir eine Kollegin gegeben, es stammt wohl aus den Finessenheften.

Was Ihr dazu braucht:

200 Gramm Karotten
100 Gramm Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
20 Gramm Olivenöl
1 Dose Tomaten
500 Gramm Wasser
50 Gramm Tomatenmark
1 Würfel Gemüsebrühe
1 Teelöffel Salz
1/2 Teelöffel Pfeffer
1 Teelöffel Zucker
1 Teelöffel Majoran, getrocknet

Karotten, Zwiebeln und Knoblauch 3 Sek bei Stufe 6 zerkleinern dann mit dem Spatel nach unten schieben.

Das Öl zugeben und 5min/ Varoma/ Stufe 2 dünsten.

Jetzt die restlichen Zutaten zugeben. Dann 20min/ 100 Grad auf Stufe 1 garen. Anschließend  25 Sekunden bei Stufe 5-8 schrittweise pürieren. Lasst es Euch gut schmecken!

Apfelkuchen nach Ilona

Neulich waren wir zu Gast bei Freunden und es gab einen warmen, superleckeren Apfelkuchen. Natürlich habe ich mir das Rezept besorgt 🙂

Für den Apfelkuchen braucht Ihr:

300g Mehl
200g Butter
100g Zucker
2 Eier

Das alles wird gut verrührt, dann wird die Hälfte auf den Boden einer Springform festgedrückt und die andere Hälfte stellt Ihr kalt, daraus werden später die Streusel.

Jetzt braucht Ihr Äpfel, wie viele hängt von der Größe der Äpfel ab, ich nehme meist
3-4 große Äpfel.
Diese werden gerieben und dann mit
einer Packung Puddingpulver und
einem Eigelb vermischt
Falls die Äpfel sehr trocken sind, kann man noch ein wenig Milch nachgiessen.

Die Apfel-Puddingmasse kommt nun auf den Boden, darauf gebt Ihr das geschlagene Eiweiß und darauf die Streusel.

Nun wird der Kuchen bei 180 Grad ca 40 Minuten gebacken, bis die Streusel eine schöne goldene Farbe haben.

Am besten warm genießen und ganz großartig schmeckt der Kuchen mit Schlagsahne oder Vanilleeis!

Leckeres Kartoffelgulasch nach Weight Watchers

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Heute gibt es mal ein Weight Watchers Rezept. Es hat kaum Punkte, schmeckt lecker, macht sehr satt und die Zutaten gibt es überall. Was will man mehr?

Für das Kartoffelgulasch braucht Ihr:

2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Zucchini
1 Paprika
400g Kartoffeln (ich nehm meist ein paar mehr)
1 TL Olivenöl
1 Dose Tomaten
1 EL Tomatenmark
100 ml Wasser
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
evtl. 1 EL saure Sahne

Das Gemüse wird kleingeschnippelt und in einer Schmorpfanne in Olivenöl angebraten.
Anschließend gebt Ihr noch die anderen Zutaten außer die saure Sahne dazu.

Und dann lasst Ihr das alles zusammen ca. 30 Minuten zugedeckt vor sich hinschmoren, bis die Kartoffeln gar sind.

Ganz am Ende kann man noch die saure Sahne drunter rühren, wer es vegan oder besonders kalorienarm möchte, der kann sie aber auch weglassen.

Yankee Candles – die neuen Sorten

Meine Lieferung ist angekommen und ich bin fertig mit durchprobieren.

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Die neuen Sorten bei uns sind:

Soft Blanket ein sehr guter Duft im Schlafzimmer, so richtig zum einkuscheln mit Zitrus, Vanille und Amber

Honey Glow auch noch ein bißchen weihnachtlich aber zum Glück ohne Zimtnote

Vanilla Chai: so roch bei uns der 1. Advent, angenehm weihnachtlich aber nicht zu aufdringlich

Snow in Love: duftet nach Holz, Vanille und Winterduft – da ist mir der Geruch fast zu unaufdringlich. Wenn man direkt an der Kerze riecht, dann ist der Duft wohl am ehesten mit Weichspüler vergleichbar. Zündet man sie an, so nimmt man aber keinen speziellen Geruch mehr wahr.

Lake Sunset Zitat „Die heitere Schönheit goldener Sonnenstrahlen, die ins stille blaue Wasser tauchen und auf die kommende Abenddämmerung mit dem bekannten Duft von zartem Moschus hindeuten. “ – ich weiß nicht, wie ich das anders beschreiben soll, es ist auf jeden Fall ein sehr dezenter Duft

Home Sweet Home: riecht nach Zimt, Gewürzen und Tee. Wie alle zimtigen Kerzen ein bißchen penedrant, werde ich nicht nochmal kaufen

Bahama Breezeein sommerlicher Duft mit Ananas, Mango und Grapefruit. Mir war er leider viel zu süß und zu aufdringlich.

Fluffy Towels beschrieben wird der Duft nach frischen Handtüchern mit Zitronen, Äpfeln, Lavendel und Lilien. Leider riecht es hier so, wie wenn ich es mit dem Weichspüler viel zu gut gemeint hätte, der Duft hängt auch gerade überall fest und kitzelt mich in der Nase. Die Kerze wurde auf das Fensterbrett (draußen!) verbannt. Wird nicht nochmal bestellt.

MBSR die vierte Stunde, Thema: Stress und Stressauslöser

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Erstmal ein gutes neues Jahr und sorry! Ich lag hier grad 2 Wochen komplett flach, meine Ferien hätte ich mir definitv auch anders vorgestellt.

Vor den Ferien gab es noch eine MBSR Einheit. Dieses Mal war das Thema Stress. Und vielleicht liegt es auch daran, dass ich nicht so viel drüber schreiben kann, weil ich für mich feststellen musste, dass mich ganz andere Dinge stressen als den Rest der Gruppe und sich das bei mir auch anders äußert.
Im Wesentlichen kann man es zusammenfassen in: Stress heißt meist, dass man überfordert ist, sich etwas nicht zutraut oder Dinge in sich hineinfrisst. Und wenn der Stress da ist, dann merkt man das durchaus auch körperlich. Wir mussten in uns gehen und uns überlegen, wie wir bei Stress reagieren, was uns stresst usw.

Dazwischen gab es wieder einige Meditationen. Ich bin inzwischen mit dem Bodyscan ja total auf Kriegsfuß, zumal der ja immer gleich ist und ich mir immer denke „oh man, sind wir wirklich erst da?“. Aber die Sitzmeditationen sind ganz ok. Außerdem sind wir die Yogaeinheit nochmal durchgegangen.

Hausaufgaben gab es natürlich auch wieder reichlich bestehend aus:

– täglich Yoga und BodyScan im Wechsel
– täglich Sitzmediation
– täglich eine Mahlzeit achtsam essen
– eine Sache achtsam ausführen, wann immer wir sie machen
– mehrmals täglich die 3 minütige Atemmeditation
– Tagebuch führen über erlebten Stress und sich seiner Stressreaktionen bewusst werden

PS: Ihr seht übrigens am Foto oben, dass mein lieber Mann einen genauen Blick auf meine Weihnachtswunschliste geworfen hat. Ach ich liebe dieses Kissen!

MBSR – die dritte Stunde, Thema: Yoga

So, die dritte Stunde beim MBSR ist nun auch vorbei. Auf diese Stunde hatte ich mich sehr gefreut, weil ich wusste, dass das Thema diesmal Yoga sein wird und ich somit halbwegs wusste, was mich erwartet.

Die Yogaeinheit hat in der Stunde auch dominiert, war aber keine große Herausforderung. Der Fokus lag auf langsamen Bewegungen und dem Atem.

Anschließend wurde wieder in Zweierteams mit einem erzählenden und einem zuhörendem Part Erfahrungsaustausch betrieben. Und danach haben wir über die Erfahrung als aktiver oder passiver Part beim Erfahrungsaustausch gesprochen.

Weiterhin gab es eine 15 minütige Sitzmeditation und die Übungen der Vorwoche wurden diskutiert. Es tat gut zu hören, dass fast niemand das gesamte Pensum in seiner Woche unterbringen konnte.

Die Hausaufgaben für die Folgewoche sind nun:

– täglich Yoga und Bodyscan im Wechsel
– Atemmeditation 3x
– Sitzmeditation
– jeden Tag eine negative Erfahrung und die Empfindungen dabei aufschreiben
– eine andere Tätigkeit als in der Vorwoche achtsam ausführen
– schauen, wo man am Tag auf Autopilot schaltet

Hier gehts es nochmal zur ersten Stunde.
Und hier zur zweiten.

Meine liebsten Kochbücher

Ich liebe ja Kochbücher und könnte nie genug davon haben. Wohl deshalb wurde ich neulich auch gefragt, ob ich nicht ein Kochbuch zum verschenken empfehlen könnte. Das hat mich auf die Idee gebracht, mal meine 5 liebsten Kochbücher auszusuchen.

Itadakimasu. Guten Appetit auf Japanisch – ein japanisches Alltagskochbuch. Um dieses Kochbuch nutzen zu können, muss man sich zwei Dinge im Asialaden besorgen: Mirin und Dashi. Das ist quasi das japanische Maggi. Den Rest bekommt man aber in jedem Discounter. Dieses Kochbuch bringt unglaublich viel Abwechslung in unsere Alltagsküche mit schnellen Rezepten aus einfachen Zutaten, die dennoch raffiniert und ganz anders schmecken. Viel ist vegetarisch oder mit Hühnchen. Ein Beispielrezept wäre Oyakodon, ein Rezept mit Hühnerfleisch, Ei und Reis.

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Genussvoll vegetarisch. mediterran-orientalisch-raffiniert – das ist wohl das komplizierteste Kochbuch von denen, die ich heute vorstelle. Die Rezepte sind aber unglaublich lecker, ein Sammelsurium an abgefahrenen Geschmackskombinationen. Ideal, wenn man zum Beispiel für Gäste kocht. Wer es lieber mit Fleisch mag, dem kann ich auch die andere Kochbücher von Ottolenghi ans Herz legen, zum Beispiel dieses hier: Das Kochbuch mediterran*orientalisch*raffiniert. Eines unserer liebsten Rezepte aus dem Buch ist der fruchtige Rotkohlsalas mit karamelisierten Nüssen.

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Über das Kochbuch Ein Fest im Grünen habe ich ja bereits hier ein wenig geschrieben. Ich finde es ist das ideale Kochbuch zum Verschenken, da es optisch sehr ansprechend ist, die Rezepte sind nicht zu speziell und dürften so ziemlich jedem schmecken, sie sind einfach zu machen und die Zutaten sind auch leicht zu bekommen. Nur für hartgesottene Fleischfresser ist dieses Kochbuch vermutlich nichts. Das Quichterezept habe ich Euch im anderen Thread ja schon vorgestellt. auch der Blumenkohl mit Zimt ist lecker.

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Und schon wieder ein vegetarisches Kochbuch, allerdings diesmal nichts für diese Jahreszeit. Das Kochbuch Vegetarisch grillen ist nicht nur für Vegetarier toll, sondern für alle, die beim Grillen vielleicht auch mal eine besondere Beilage machen möchten. Besonders lecker ist der gegrillte grüne Spargel mit Ziegenkäse.

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Und dann noch ein Kochbuch, welches sich meiner Meinung nach auch sehr gut verschenken lässt. Keine Zeit zum Kochen von Donna Hay ist etwas für Leute, die nicht viel Zeit haben und dennoch gut essen möchten. Hier sind auch viele Rezepte mit Fleisch enthalten. Das Kochbuch ist optisch ansprechend und gut fotografiert, die Rezepte sind einfach erklärt und leicht nachzukochen und eher in die Richtung deftige Hausmannskost – allerdings keine Standardgerichte sondern durchaus besonders. Lecker war hier das geschmorte Huhn nach Bauernart.

MBSR – die zweite Stunde

So die zweite Stunde ist vorbei und diesmal haben wir echt viel gemacht. Ich versuche es mal zusammenzufassen:

– wir haben eine Sitz-Atemmeditation gemacht, die ist nun auch unsere Hausaufgabe, Ziel ist es 40 Minuten sitzen zu können, aktuell üben wir 10 Minuten. Die Atemmeditation hat weniger Anweisungen als der BodyScan und mir fällt es leichter, bei der Sache zu bleiben

– auch der BodyScan kam wieder. Da er aber live war und der Text etwas abwich, war es nicht wie auf der CD, die wir zuhause üben sollten, wo er mir zu lange dauert und ich mir ständig denke „oh wir sind erst an der Stelle?“. Außerdem ist es im Kursraum deutlich ungestörter als Zuhause

– danach sprachen wir in Zweierteams über unsere Erfahrungen. Dabei durfte einer nur zuhören und der andere nur erzählen und wir sollten sehen, wie es uns in der jeweiligen Rolle geht. Dann wurde getauscht

– die Leiterin erzählte einige Geschichten und Anekdoten, über die ich seit dem Kurs immer wieder nachdenke

– insgesamt wurde viel über unsere Erfahrungen, auch in der letzten Woche gesprochen

– wir haben auch noch eine Sichtmeditation gemacht. Dabei hat man zuerst die Augen für eine Weile zu und öffnet sie dann ganz langsam, so dass immer mehr ins Sichtfeld rückt und achtet auf die Wirkung des Gesehenen. Hier wurde vor allem deutlich, welchen Einfluss das Gesehene auf unsere Gedanken hat. Unsere Trainerin meinte, dass heute ein Mensch an einem Tag so viele Reize hat, wie jemand vor 150 (?) Jahren in seinem ganzen Leben

Hausaufgaben gibt es auch wieder und diesmal nicht zu knapp: Atemmeditation, Sitzmeditation, BodyScan, bewusstes Essen, bewusstes Ausführen einer Tätigkeit im Alltag und ein Tagebuch über schöne Momente im Laufe des Tages befüllen und dabei recht genau seine Gefühle schildern. Manchmal frage ich mich, ob das nun nicht mehr Stress als vorher ist. Ich bin gespannt, wie ich das diese Woche alles unterbekommen soll.

Hier geht es übrigens nochmal zur ersten Kursstunde.