Meine Erfahrung mit Kisura (Personal Shopping)

Neulich las ich im Flugzeug einen Artikel über Outfittery, einem Personal Shopping Online Service, welcher nur für Männer ist. Das wollte ich auch mal probieren und dabei stieß ich auf Kisura, die diesen Service für Frauen anbieten.

Die Anmeldung war einfach: Nachdem man einen Fragebogen (wie groß, für welchen Anlass etc) beantwortet hat, sollte man noch ein Foto von sich im Lieblingsoutfit hochladen und einen Termin für ein Telefonat vorschlagen.

Am nächsten Tag rief mich pünktlich Nora an, mit der ich dann einige Fragen durch ging. Das Gespräch verlief ungezwungen, Nora wirkte mehr wie eine Freundin beim quatschen denn wie eine Person, die arbeitet und unter Zeitdruck steht.

Schnell einigten wir uns darauf, dass es keine Hosen werden, da ich sehr klein bin und die meisten Standardhosen mir zu lang sind. Weitere Angaben waren noch der Farbtyp und was denn alles dabei sein sollte (Gürtel, Schuhe, Schal?). Besonders viele Fragen wurden mir nicht gestellt, was mich eigentlich um so neugieriger auf das Ergebnis gemacht hat. Ca. 10 Tage sollte ich warten.

Heute kam dann das lang ersehnte Paket. Darin enthalten: zwei Outfits mit einmal zwei und einmal drei Variationen, ein Paar Schuhe und ein Gürtel.

 
Im ersten Set war ein schwarzer Rock, der mir leider zu lang war, mit drei verschiedenen Oberteilen.

   
     

Von dieser Kombination werde ich das gestreifte Oberteil behalten und dem Rest zurück schicken, weil er schlecht passte und auch nicht so wirklich meinen Geschmack getroffen hat, da es etwas langweilig daherkommt.

Deutlich mehr angetan war ich von Kombination Nummer zwei, deren zentrales Stück ein schwarzes Kleid mit raffiniertem Schnitt bildet, in welchem ich mich auch mit meiner Post-Schwangerschafts-Figur sofort wohl gefühlt habe. Dazu gab es wahlweise einen Oversize-Schal oder eine Strickjacke, außerdem habe ich den Gürtel hierzu getragen.

  
 

Vom Schal habe ich jetzt kein Foto. Diesen werde ich aber ebenso wie die Strickjacke zurückschicken müssen. Nicht, weil mir die Sachen nicht gefallen, sondern weil ich da jeweils schon fast ein identisches Teil besitze.

Die Schuhe und der Gürtel gehen auch zurück. Der Gürtel, weil er blau ist und das eigentlich bei mir nirgendwo dazu passt, die Schuhe sind mir für den Preis (knapp 150 Euro) zu wenig ungewöhnlich. 

Mein Fazit: ich freue mich ganz ungemein über das Kleid, ein toller Allrounder, den ich so nie selbst gekauft hätte. Wenn ich nicht so ähnliche Kombinationsteile bereits besitzen würde, hätte ich auch Strickjacke und Schal behalten, dafür kann aber Nora nichts, im Gegenteil meinen Geschmack hat sie ja getroffen und so weiß ich wenigstens wie ich es gut kombinieren kann.

Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, aber im Großen und Ganzen hätte alles etwas mutiger sein dürfen, zumindest hätte ich das beim Personal Shopping erwartet. Außerdem wurde mein Wunsch nach stilltauglicher Kleidung nicht berücksichtigt – dafür allerdings der nach bügelfreier, vielleicht war beides nicht kompatibel.

Preislich kann man bereits im Vorfeld seinen Rahmen feststecken und der wurde auch eingehalten. Vielleicht noch wichtig zu wissen: Bei Kisura bekommt man keine Rabatte sondern man zahlt immer den regulären Preis, was aber angesichts des Services mehr als fair ist.

DIY – Tools als Alternative zu Twercs von Vorwerk

Ach jetzt hätte ich beinahe vergessen, diesen Beitrag fertig zu schreiben. Aber da hat Vorwerk mich über eine Medienagentur zu meinem Beitrag über Twercs kontaktieren lassen und jetzt ist es mir wieder eingefallen.

Der Beitrag hat mich inspiriert, mal darüber nachzudenken, was man denn zum Heimwerken braucht.

Das meiste davon habe ich schon für mein Innenarchitekturstudium gebraucht, wo wir sowohl Möbel in Originalgröße als auch Modelle bauen mussten.

Ich hoffe, keiner rennt jetzt los und kauft sich direkt alles, es hängt natürlich davon ab, was Ihr machen wollt und vielleicht hat das ein oder andere Teil auch jemand, der es Euch leiht.

Gut aber nun zu den Werkzeugen, die Ihr braucht.
Das Twercs Set von Vorwerk besteht ja aus vier Geräten: einem Bohrschrauber, einer Heißklebepistole, einer Stichsäge und einem Tacker.

Bohrschrauber: das ist das einzige der vier Geräte, das ich ebenfalls mit Akku kaufen würde. Hier würde ich mit etwas mehr Geld zu diesem Modell von Makita tendieren. Vorteil: es kann schrauben und bohren und es hat zwei Akkus, so dass man durchgängig arbeiten kann. Damit spielt Ihr dann schon in der Profiliga. Wenn Ihr nicht ganz so viel Geld habt und tatsächlich was für kleinere Frauenhände sucht (halte ich persönlich für nicht so entscheidend, ich habe selbst kleine Hände und hatte noch nie Probleme), dann könnt Ihr gerne auch auf den Klassiker von Bosch, die IXO zurückgreifen. Da macht Ihr mit Sicherheit auch nichts verkehrt damit.

Heißklebepistole: nun, ich bin kein Fan von Heißklebepistolen. Ich finde sie ungeeignet um Dinge dauerhaft miteinander zu verbinden, außerdem sind die Plastikklumpen, die diese Dinger auswerfen, häßlich und gehen im Weg um. Also KEINE Heißklebepistole. Stattdessen solltet Ihr Euch je nachdem Sekundenkleber, Holzleim, Sprühkleber für großflächiges Verkleben bzw. Silikon (dazu braucht Ihr dann eine Kartuschenpresse). Oft reicht auch ganz normaler Alleskleber. Insbesondere wenn Ihr mit Leim arbeiten möchtet, solltet Ihr Euch eventuell noch Schraubzwingen besorgen.

Stichsäge: die werdet Ihr im Regelfall nicht so oft brauchen. Also zumindest ich brauche meine selten. Eigentlich nur um Löcher in Arbeitsplatten zu schneiden, ab und an zerschneide ich noch etwas damit. Für alles andere finde ich Stichsägen einfach zu ungenau.
Ich arbeite viel lieber mit einer Kapp- und Gehrungssäge .Diese ist präziser, man kann auch Winkel schneiden und das Verletzungsrisiko ist geringer. Bei beiden Sägen würde ich aber bei Bedarf erstmal im Bekanntenkreis nachfragen, die kann man sich nämlich auch gut ausleihen.

– Das letzte Tool bei Vorwerk ist ein Akkutacker. Abgesehen davon, dass ich jetzt auch nicht so häufig einen Tacker benutze, haben wir da selbst in der Werkstatt meist nur ganz normale mechanische Geräte verwendet. Die einzig sinnvolle Verwendung dafür ist aber, irgendwas mit Stoff zu bespannen.

So und nun zu den Dingen, die Ihr außerdem noch haben solltet

– einen Cutter. Am besten einen mit Feststellrad, so einen:
– dazu ein Lineal aus Metall. Das braucht Ihr, wenn Ihr mit dem Cutter schneiden möchtet. Bei einem Plastiklineal besteht die Gefähr, dass Ihr das Lineal mit dem Cutter kaputt macht.

– wenn Ihr viel mit dem Cutter schnreidet, solltet Ihr Euch vielleicht auch eine selbstheilende Schneidematte als Unterlage kaufen. Dann schneidet Ihr nicht in die Tischplatte und habt immer eine ebenmäßige Unterlage.

–  auf jeden Fall braucht Ihr noch Pinsel und Farben. Hierfür könnt Ihr gut bei Bösner schauen, die haben gute Qualität zum kleinen Preis. Ich verwende meist Acrylfarben, weil diese sich mit weißer Wandfarbe mischen lassen und wasserlöslich sind.

– einen Hammer braucht Ihr auch, hier habe ich ein wunderschönes Modell gefunden, ein ganz normaler tut es aber auch:
– einen Zollstock oder Meterstab solltet Ihr natürlich auf jeden Fall haben.

–  einen Satz Schraubenzieher solltet Ihr Euch auch beschaffen, die braucht man immer.

– und natürlich noch Dübel, Schrauben und Nägel nach Bedarf.

So und nun viel Spaß mit Eurem ersten Projekt!

 

 

Yankee Candles – die neuen Sorten

Meine Lieferung ist angekommen und ich bin fertig mit durchprobieren.

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Die neuen Sorten bei uns sind:

Soft Blanket ein sehr guter Duft im Schlafzimmer, so richtig zum einkuscheln mit Zitrus, Vanille und Amber

Honey Glow auch noch ein bißchen weihnachtlich aber zum Glück ohne Zimtnote

Vanilla Chai: so roch bei uns der 1. Advent, angenehm weihnachtlich aber nicht zu aufdringlich

Snow in Love: duftet nach Holz, Vanille und Winterduft – da ist mir der Geruch fast zu unaufdringlich. Wenn man direkt an der Kerze riecht, dann ist der Duft wohl am ehesten mit Weichspüler vergleichbar. Zündet man sie an, so nimmt man aber keinen speziellen Geruch mehr wahr.

Lake Sunset Zitat „Die heitere Schönheit goldener Sonnenstrahlen, die ins stille blaue Wasser tauchen und auf die kommende Abenddämmerung mit dem bekannten Duft von zartem Moschus hindeuten. “ – ich weiß nicht, wie ich das anders beschreiben soll, es ist auf jeden Fall ein sehr dezenter Duft

Home Sweet Home: riecht nach Zimt, Gewürzen und Tee. Wie alle zimtigen Kerzen ein bißchen penedrant, werde ich nicht nochmal kaufen

Bahama Breezeein sommerlicher Duft mit Ananas, Mango und Grapefruit. Mir war er leider viel zu süß und zu aufdringlich.

Fluffy Towels beschrieben wird der Duft nach frischen Handtüchern mit Zitronen, Äpfeln, Lavendel und Lilien. Leider riecht es hier so, wie wenn ich es mit dem Weichspüler viel zu gut gemeint hätte, der Duft hängt auch gerade überall fest und kitzelt mich in der Nase. Die Kerze wurde auf das Fensterbrett (draußen!) verbannt. Wird nicht nochmal bestellt.

MBSR die vierte Stunde, Thema: Stress und Stressauslöser

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Erstmal ein gutes neues Jahr und sorry! Ich lag hier grad 2 Wochen komplett flach, meine Ferien hätte ich mir definitv auch anders vorgestellt.

Vor den Ferien gab es noch eine MBSR Einheit. Dieses Mal war das Thema Stress. Und vielleicht liegt es auch daran, dass ich nicht so viel drüber schreiben kann, weil ich für mich feststellen musste, dass mich ganz andere Dinge stressen als den Rest der Gruppe und sich das bei mir auch anders äußert.
Im Wesentlichen kann man es zusammenfassen in: Stress heißt meist, dass man überfordert ist, sich etwas nicht zutraut oder Dinge in sich hineinfrisst. Und wenn der Stress da ist, dann merkt man das durchaus auch körperlich. Wir mussten in uns gehen und uns überlegen, wie wir bei Stress reagieren, was uns stresst usw.

Dazwischen gab es wieder einige Meditationen. Ich bin inzwischen mit dem Bodyscan ja total auf Kriegsfuß, zumal der ja immer gleich ist und ich mir immer denke „oh man, sind wir wirklich erst da?“. Aber die Sitzmeditationen sind ganz ok. Außerdem sind wir die Yogaeinheit nochmal durchgegangen.

Hausaufgaben gab es natürlich auch wieder reichlich bestehend aus:

– täglich Yoga und BodyScan im Wechsel
– täglich Sitzmediation
– täglich eine Mahlzeit achtsam essen
– eine Sache achtsam ausführen, wann immer wir sie machen
– mehrmals täglich die 3 minütige Atemmeditation
– Tagebuch führen über erlebten Stress und sich seiner Stressreaktionen bewusst werden

PS: Ihr seht übrigens am Foto oben, dass mein lieber Mann einen genauen Blick auf meine Weihnachtswunschliste geworfen hat. Ach ich liebe dieses Kissen!

MBSR – die dritte Stunde, Thema: Yoga

So, die dritte Stunde beim MBSR ist nun auch vorbei. Auf diese Stunde hatte ich mich sehr gefreut, weil ich wusste, dass das Thema diesmal Yoga sein wird und ich somit halbwegs wusste, was mich erwartet.

Die Yogaeinheit hat in der Stunde auch dominiert, war aber keine große Herausforderung. Der Fokus lag auf langsamen Bewegungen und dem Atem.

Anschließend wurde wieder in Zweierteams mit einem erzählenden und einem zuhörendem Part Erfahrungsaustausch betrieben. Und danach haben wir über die Erfahrung als aktiver oder passiver Part beim Erfahrungsaustausch gesprochen.

Weiterhin gab es eine 15 minütige Sitzmeditation und die Übungen der Vorwoche wurden diskutiert. Es tat gut zu hören, dass fast niemand das gesamte Pensum in seiner Woche unterbringen konnte.

Die Hausaufgaben für die Folgewoche sind nun:

– täglich Yoga und Bodyscan im Wechsel
– Atemmeditation 3x
– Sitzmeditation
– jeden Tag eine negative Erfahrung und die Empfindungen dabei aufschreiben
– eine andere Tätigkeit als in der Vorwoche achtsam ausführen
– schauen, wo man am Tag auf Autopilot schaltet

Hier gehts es nochmal zur ersten Stunde.
Und hier zur zweiten.

MBSR – die zweite Stunde

So die zweite Stunde ist vorbei und diesmal haben wir echt viel gemacht. Ich versuche es mal zusammenzufassen:

– wir haben eine Sitz-Atemmeditation gemacht, die ist nun auch unsere Hausaufgabe, Ziel ist es 40 Minuten sitzen zu können, aktuell üben wir 10 Minuten. Die Atemmeditation hat weniger Anweisungen als der BodyScan und mir fällt es leichter, bei der Sache zu bleiben

– auch der BodyScan kam wieder. Da er aber live war und der Text etwas abwich, war es nicht wie auf der CD, die wir zuhause üben sollten, wo er mir zu lange dauert und ich mir ständig denke „oh wir sind erst an der Stelle?“. Außerdem ist es im Kursraum deutlich ungestörter als Zuhause

– danach sprachen wir in Zweierteams über unsere Erfahrungen. Dabei durfte einer nur zuhören und der andere nur erzählen und wir sollten sehen, wie es uns in der jeweiligen Rolle geht. Dann wurde getauscht

– die Leiterin erzählte einige Geschichten und Anekdoten, über die ich seit dem Kurs immer wieder nachdenke

– insgesamt wurde viel über unsere Erfahrungen, auch in der letzten Woche gesprochen

– wir haben auch noch eine Sichtmeditation gemacht. Dabei hat man zuerst die Augen für eine Weile zu und öffnet sie dann ganz langsam, so dass immer mehr ins Sichtfeld rückt und achtet auf die Wirkung des Gesehenen. Hier wurde vor allem deutlich, welchen Einfluss das Gesehene auf unsere Gedanken hat. Unsere Trainerin meinte, dass heute ein Mensch an einem Tag so viele Reize hat, wie jemand vor 150 (?) Jahren in seinem ganzen Leben

Hausaufgaben gibt es auch wieder und diesmal nicht zu knapp: Atemmeditation, Sitzmeditation, BodyScan, bewusstes Essen, bewusstes Ausführen einer Tätigkeit im Alltag und ein Tagebuch über schöne Momente im Laufe des Tages befüllen und dabei recht genau seine Gefühle schildern. Manchmal frage ich mich, ob das nun nicht mehr Stress als vorher ist. Ich bin gespannt, wie ich das diese Woche alles unterbekommen soll.

Hier geht es übrigens nochmal zur ersten Kursstunde.

Meine Weihnachtswunschliste

Inspiriert von Kristins Post habe ich mir jetzt auch mal überlegt, was mir dieses Jahr eigentlich wünsche. Viel ist Yoga und Meditationskram, da ich mich aktuell sehr mit diesen Themen beschäftige, aber es haben sich auch ein paar andere Dinge dazwischengemogelt. Folgendes ist auf der Liste gelandet:

1. für meinen MBSR Kurs ein schönes Meditationskissen, beispielsweise eines von diesen hier.

2. und dazu passend gleich noch eine Meditations-CD, die von Beyond-Buddhist & Christian Prayers

3. ein paar warme Hüttenschuhe von Haflinger, mit Sohle in der ich auch mal zu den Mülltonnen gehen kann

4. eins von diesen tollen Armbändern

5. eine kuschelweiche Kaschmirdecke, zB diese hier

6. ein paar schöne Creolen, die hier find ich toll, weil sie nicht so einen langweiligen 0815 Verschluss haben

7. ok, das wäre was, was ich mir wahrscheinlich selber schenken muss, aber ein MacBook Air wäre toll (ich kann momentan kein Yoga machen und muss diesen Artikel ins Handy tippen, weil mein Mann sein Notebook selber braucht)

8. das Buch Zuhause ist ein Gefühl

9. eine neue Yogamatte aus Schurwolle

10. Und weil man nie genug Yogamatten haben kann, auch noch eine Reiseyogamatte und dazu passend ein Yogamatten Handtuch.

11. und für nächstes Jahr, wenn die Schwangerschaftskilo wieder runter müssen schonmal den POLAR Activity Tracker

 

Kurs: MBSR Mindful Based Stress Release – die erste Stunde

Wie Ihr vielleicht wisst, erwarte ich gerade mein zweites Kind. Und ich gehöre zu den Menschen, die eigentlich immer Stress haben. Weil ich immer viel zu viel um die Ohren habe.

Darum habe ich mich für einen MBSR Kurs angemeldet. MBSR steht für Mindful Based Stress Release und ist eine von Prof. Dr. Jon Kabat-Zin entwickelte wissenschaftlich anerkannte Methode um Stress abzubauen.

Meinen Kurs mache ich an der VHS. Die Trainerin hat eine spezielle Ausbildung zur MBSR Trainerin, die Gruppe besteht aus 10 Personen gemischten Alters und Geschlechts.

Insgesamt umfasst der Kurs 8 Treffen und einen „Tag der Achtsamkeit“. Beim ersten Treffen haben wir folgende Übungen gemacht:

– Aufschreiben, was wir vom Kurs erwarten und die Kernessenz zusammen mit uns kurz vorstellen

Kennenlernspiel (wie ich sowas hasse!) – dieses war auch noch absichtlich mit einer stressigen Übung verbunden

Atemmeditation, ich glaube die ging ca. 3 Minuten

– dann haben wir ganz langsam und mit allen Sinnen eine Rosine gegessen (wir brauchten dafür 12 Minuten)

– und am Ende haben wir den „Body Scan“ gemacht. Das ist eine geführte Meditation, die sich durch den ganzen Körper arbeitet und ca. 30 Minuten dauert.

Dazwischen wird in der Gruppe immer ganz viel über die Erfahrungen und Gefühle bei den Übungen geredet. Da ich eher ein rational veranlagter Typ bin, finde ich es manchmal etwas schwer, mich darauf einzulassen. Aber mal sehen wo es hin führt, wir stehen ja noch ganz am Anfang. Bisher finde ich sehr gut, dass alles ohne Druck abläuft und auch betont wird, dass es nicht schlimm ist, wenn man zB in den Meditationen gedanklich abschweift.

Jetzt habe ich eine Woche lang Hausaufgaben zu machen:

– Atemmeditiation, Body Scan und bewusstes, langsames Essen täglich

– dann noch ein paar Fragebögen ausfüllen

– und ein Rätsel lösen

Ich bin mir noch nicht so sicher, wo die Reise hin geht. Bisher kosten mich der Kurs und die täglichen Übungen einfach nur Zeit, die ich eigentlich nicht habe. Dementsprechend ungeduldig bin ich bei den Übungen und bin immer froh, wenn sie vorbei sind. Aber das ist sicher nicht Sinn der Sache. Es wird einem aber auch nicht verraten, wo die Reise hin gehen soll, im Gegenteil, es wird immer betont, dass gar nichts erwartet wird und alles gut ist, wie es ist. Ich halte Euch auf dem Laufenden, wie es beim nächsten Mal weiter geht.

 

Yankee Candles

Eigentlich bin ich ja gar kein Fan von Duftkerzen. Entweder riechen die nämlich sehr künstlich bzw aufdringlich und/oder ab dem Zeitpunkt, wo man sie anzündet, riechen sie gar nicht mehr.

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Aber im Internet stolpert man immer wieder über diese eine Marke und überall wird sie hoch gelobt: Yankee Candles.

Nun wollte ich mir vor allem dort ein schönes Windlicht bestellen, da habe ich dann der Versandkosten wegen – und weil ich neugierig war –  auch ein paar von den Kerzen dazubestellt. Und – Ihr ahnt es schon – ich bin schwer begeistert!

Die Kerzen hüllen hier das ganze Haus in einen angenehmen Duft ein.. Und da Weihnachten naht, ist es die optimale Kerzen-Duft-Zeit.

Bisher habe ich folgende Sorten getestet, hier in meiner favorisierten Reihenfolge:

Clean Cotton: da der Geruch mit Baumwolle verglichen wird, hatte ich ein bißchen Sorge, dass es nach Waschpulver riecht (der Geruch juckt mich nämlich in der Nase). Clean Cotton wird jedoch überall in den höchsten Tönen gelobt, also musste ich es auch bestellen. Ich mag es sehr, es ist ein dezenter, wenig aufdringlicher Duft und ich werde da auf jeden Fall mehr davon bestellen. Mein Mann findet allerdings, es riecht wie seine Sekretärin (die Interpretation dieser Aussage überlasse ich Euch)

Angel´s Wings: das wird auch sehr gelobt und brennt hier gerade. Riecht angeblich wie Blüten, Vanille und Zuckerwatte. Ich finde den Duft leicht, angenehm und sehr warm, das werde ich auf jeden Fall auch wieder bestellen! Kommentar meines Mannes dazu: Mädchenzimmer.

Honey and Spice: sehr lecker, aber auch sehr weihnachtlich da es stark nach Zimt riecht. Ich werde es einfach die nächsten Wochen „abfeuern“.

Salted Caramel: das duftet recht intensiv und ist  eher was für größere Räume und mir ein bißchen zu süß. Da Karamell mit Salz meine Lieblingseissorte ist, hatte ich mir auch gewünscht, dass der Karamellduft etwas abgemildert ist, aber ich rieche hier nur Karamell.

Ich kaufe sie übrigens wahlweise direkt als Teelichter – die mag ich einfach, da kann nichts schief gehen und sie sind günstig – oder als Votivkerzen, dazu braucht man allerdings dann so ein Kerzenglas. Es geht auch irgendein Glas, in dem man normalerweise Teelicher abbrennen würde, die Votivkerze hat nur keine Hülle. Der Vorteil der Votivkerze ist, dass sie relativ günstig ist und sehr lange brennt. Zum Testen finde ich sie optimal.

Die großen Gläser waren mir bisher zu teuer,  vielleicht kommt das noch wenn ich mich mal auf ein paar Duftrichtungen eingeschossen habe. Aktuell mag ich es lieber klein und dafür viel ausprobieren.

Apropos: die nächste Bestellung ist schon unterwegs, ich berichte dann!

Meine Top 10 Kosmetik-Produkte

Ich bin ja immer sehr dankbar für gute Tipps und gebe die deshalb auch gerne weiter. Hier mal die 10 Dinge, die bei mir immer vorhanden sein müssen und die ich auch täglich benutze:

1. Die Weleda Feuchtigkeitscreme Mandel – da ich immer relativ trockene Haut habe und zwar gerade jetzt im Herbst/Winter, ist diese Creme meine Rettung. Wie alle Weleda Produkte ist sie sehr gut verträglich und riecht angenehm.

2. Alverde BB Creme mit Aroniabeere (Eigenmarke von dm) – diese Creme verwende ich, wenn meine Haut etwas fleckig ist. Vorteil: man hat Creme und ein leichtes MakeUp in einem Produkt und muss nicht zwei Schichten auftragen.

3. Der Kayal von Clinique – ein Tipp von meiner Freundin Vera. Ich besitze ihn in der Farbe „really black“. Und ja, er ist etwas teurer, aber er hält ewig. Die großen Vorteile: man kann ihn vorne rausdrehen und muss ihn nicht spitzen, er hält gut und bröselt nicht und hinten ist sogar noch ein Applikator dran, um ihn zu verteilen – optimal für Leute wie mich, die morgens noch nicht in der Lage sind, präzise gerade Striche zu ziehen.

4. Die – Eyeshadow Base von Artdeco – kennt Ihr das, dass sich irgendwann am Tag der gesamte Lidschatten in der Lidfalte sammelt und dort zu einer häßlichen Linie verschmilzt? Damit das nicht passiert, sollte man diese Eyeshadow Base vor dem Lidschatten großflächig auftragen. Den Tipp habe ich bei einem Schminkkurs bekommen, davor kannte ich das Zeug nämlich überhaupt nicht.

5. Zwei Farben Lidschatten, am besten von MAC. Und zwar braucht Ihr einen sehr hellen Ton – entweder ins weiß gehend oder ins hautfarbene – den man großflächig von Augenbrauenunterkante bis Wimpern verteilt und einen in einer dunkleren Farbe. Hier rate ich dazu, mal bei MAC anzuklopfen und sich erklären zu lassen, wie man die am besten aufträgt. Profis nehmen meistens 4 Farben, ich bin dafür allerdings zu faul und komme mit meinen zweien auch ganz gut zurecht.

6. Puder. Hier habe ich auch den vom MAC, der ist nicht schlecht aber auch nicht so, dass ich wow schreien würde. Wenn Ihr hier einen Tipp für mich habt, bin ich für alles dankbar! Praktisch ist der Puder auf jeden Fall, um alles zu fixieren (er kommt am Ende aber noch vor dem Mascara drauf) und um den Glanz aus dem Gesicht zu bekommen.

7. Der Lash Queen Mascara von Helena Rubinstein – seit Jahren mein Lieblings-Mascara. Hält super ohne zu bröseln und lässt sich dank einer ordentlichen Bürste auch gut auftragen. Außerdem reicht er viel länger als der aus dem Drogeriemarkt. Lässt sich immer ganz gut am Flughafen kaufen.

8. Lippenstift – hier habe ich auch einige von MAC, aber da suche ich auch noch den ultimativ haltbaren (hat da jemand einen Tipp?). Von den Farben her würde ich einen in einer möglichst natürlichen Lippenfarbe nehmen und einen knallroten oder pinken, je nach Typ.

9. Am Ende des Tages braucht Ihr  irgendwas zum Abschminken. Nachdem ich schon sehr viele (teure) Produkte getestet habe, bin ich sehr glücklich mit den ganz einfachen Augen-Make-Up Entfernerpads von Balea. Allerdings sollten es die ohne Öl sein.

10. Und vor dem Schlafengehen solltet Ihr nochmal eine reichhaltige Nachtcreme auftragen. Ich habe diese und die ist der Wahnsinn (leider auch wahnsinnig teuer):