Lieblingsspielzeug für Babys zum selber basteln

Heute stelle ich Euch das Lieblingsspielzeug meiner beiden Jungs vor. Es ist geeignet für Babys ab dem Alter, in dem sie sitzen können und auch mein 4jähriger spielt ab und an noch gerne damit. Die „Zutaten“ sind leicht zu beschaffen und es ist schnell gebastelt, Babys haben damit stundenlang Spaß. Mit der Kiste und den Flaschen spielen die Kinder aus- und einräumen, hochziehen, rollen, schütteln, entdecken und umwerfen.

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Ihr braucht:

  • eine Getränkekiste mit kleinen, leeren PET-Flaschen
  • einen Trichter zum Befüllen
  • diverses Kleinzeug, was Ihr im Haus habt, auch gerne abgelaufene Lebensmittel
  • Farben und Glitzer

Gebastelt ist das ganz schnell. Zuerst müsst Ihr die Flaschen natürlich austrinken, auswaschen und die Etiketten entfernen. Bei den Verschlüssen schneidet Ihr mit einer Schere das abstehende Plastikdings ab, damit keine scharfen Kanten die Kinder verletzen können.

Wenn die Flaschen getrocknet sind, dann könnt Ihr nach belieben befüllen. Denkt dran, dass nicht jede Flasche voll sein muss. Ich habe auch nicht in alle Flaschen Wasser gefüllt, weil die anderen sind dann leichter und scheppern schöner.

In meinen Flaschen gibt es:

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  • Kaffeebohnen
  • Wasser mit Holzperlen und Wolle
  • Wasser mit Farbe und Glitzer
  • Mais
  • einen Spülschwamm
  • eine Wäscheklammer
  • Reis
  • Farbe, Wasser und Öl
  • bunte Holzperlen
  • zerschnittene Strohhalme mit Wasser
  • Wasser mit Alufolie

Wenn Ihr auch noch gute Ideen habt, freue ich mich über einen Kommentar!

Eine Schatzsuche

Mein großer Sohn interessiert sich momentan für Piraten, Schätze und Schatzkarten.

Was lag also näher als eine Schatzsuche zu machen. Ich habe wegen dem Baby keine Zeit, das im Sinne einer Schnitzeljagd aufzuziehen und ich glaube, das wäre auch meinem Sohn zu viel gewesen. Deshalb haben wir es einfach gehalten. Was braucht man:
– einen leeren Eierkarton
– eventuell eine Schatzkarte (da haben wir einfach eine selbstgemalte meines Sohnes genommen)
– eventuell einen Kompass
– ein kleines Picknick

Ja und das war es auch schon. Mit unserer Ausrüstung sind wir losgezogen in den Wald und haben dort kleine hübsche und interessante Gegenstände gesammelt, die wir in die Fächer des Eierkartons gelegt haben. Das waren zum Beispiel schöne Steine, Beeren, Tannenzapfen, Blumen und Federn. Zwischendurch gab es ein kleines Picknick. 

  Und als wir dann fertig und wieder zuhause waren, wurde die „Schatzkiste“ noch ausgiebig bespielt, die Gegenstände nochmal genau angesehen, nach Farbe und Größe sortiert und eine Suppe daraus gekocht. 

Ich fand es eine schöne Variante, mit Kindern die Natur zu erleben. Viel Spaß bei Eurer eigenen kleinen Schatzsuche!

Eine Matschküche für den Garten


Heute habe ich für meinen Sohn eine Matschküche gebaut. Hierfür haben wir auf dem Flohmarkt einen alten Topf gekauft.

Von unserer letzten Speditionslieferung hatten wir noch eine Palette übrig. Dann habe ich im Keller noch eine Weinkiste und ein altes Brett gefunden.

Die Palette dient der Konstruktion als Rückwand. Auf diese habe ich mit Nägeln und Schrauben die Weinkiste und die Arbeitsplatte befestigt. In die Mitte der Arbeitsplatte haben wir mit einer Stichsäge ein großes Loch geschnitten, hier wird der Topf als Spülschüssel – quasi mit Doppelfunktion als Spüle und Herd – eingesetzt. Mein Sohn nimmt es nicht so genau, wenn eure Kinder da anders sind solltet ihr eventuell noch Herdplatten einplanen.

Die Küchenutensilien hatten wir bereits. Man kann natürlich auch einfach aussortierte Küchengeräte nehmen. Damit man sie aufhängen kann, habe ich Nägel in die Rückwand geschlagen.

So und nun wird hier fleißig Wasser mit Sand, Steinen, Blättern und was man sonst so im Garten auftreiben kann gekocht. Für uns ein sehr günstiges, Platz sparendes und heiß geliebtes Gartenspielzeug!

Das brauchst Du für Dein Baby – Erstausstattungsliste

Da ich selbst gerade mit meinem neugeborenen Sohn hier rumsitze und relativ häufig gefragt werde, was man denn für so ein neugeborenes Baby braucht bzw schenken sollte hier mal eine Liste, mit den aus meiner Sicht wichtigsten Dingen:

An Kleidung braucht Ihr:

– ca 5-6 Wickelbodys in Größe 50/56 und ebenfalls gleich in 62, weil manchen Kinder die erste Größe direkt überspringen. Die Wickelbodys sind praktisch, weil man sie nicht über den Kopf ziehen muss (das mögen die Babys nicht so gerne). Je nach Jahreszeit mit langen oder kurzen Ärmeln oder auch aus Wolle oder Wolle/Seide

– ebenfalls 5-6 Garnituren Kleidung in 50-56 und 62. Mehr haben wir nie gebraucht, wir hatten aber auch einen Trockner. Wir hatten beim ersten Kind nur Strampler, beim zweiten haben wir jetzt auch Hosen und Pullis. Ich würde die Sachen aber so bequem wählen, dass die Kinder sich zum schlafen nicht umziehen müssen, weil Babys ohnehin ständig schlafen. Außerdem empfiehlt es sich am Anfang auch hier nichts zu kaufen, was man über den Kopf ziehen muss. Auch hier gibt es ganz tolle Sachen aus Wolle, zB von Disana oder Cosilana.

– eine warme Mütze für draußen, falls Ihr ein Winterbaby habt bzw einen Sonnenschutz im Sommer oder ein leichtes Häubchen in der Übergangszeit mit Kopfumfang 36 und nochmal in 38. Für drin brauchen Babys meiner Meinung nach keine Mützen.

– 2-3 Paar Wollsocken und dazu ein Paar Sock-Ons, damit sie nicht verloren gehen.

– wenn es kalt sein sollte, dann empfiehlt sich noch ein Wollwalkoverall.
Kann man gut im Kinderwagen, im MaxiCosi oder auch zum Tragen im Tragetuch anziehen.

 

Zum Transportieren braucht Ihr:

– Apropos Tragetuch: mir persönlich war das Binden immer zu umständlich, zu viel Stoff und unterwegs ein ziemliches Gefrickel. Bei unserem ersten Sohn hatten wir eine Manduca – Tragehilfe, die ist aber eigentlich für Neugeborene nicht optimal. Diesmal haben wir uns einen Mysol von Girasol gekauft, das war eine super Investition. Damit kann man vorne wie hinten tragen, kleine und große Kinder und es ist total bequem und einfach anzuziehen. Kann ich sehr empfehlen.

– einen Kinderwagen würde ich inzwischen nichtmal mehr als Muss betrachten. Wir tragen tatsächlich viel lieber, weil man in der Stadt damit besser voran kommt und die Kinder auch zufriedener sind. Wenn sie schwerer werden können sie sitzen, dann kaufen die meisten Eltern ohnehin einen kleineren und handlicheren Buggy. Wenn Ihr unbedingt einen Kinderwagen haben möchtet (mir ging es damals auch so) so kann ich Euch diesen hier von Eichhorn empfehlen. Nicht wundern, der ist sehr günstig, das liegt am Direktvertrieb. Der Wagen ist außerordentlich hochwertig, wenn wir mal damit unterwegs sind, werden wir immer darauf angesprochen. Wie alle Kinderwägen hat er einen Nachteil: er ist schwer und etwas unhandlich, dafür stabil, geräumig, schön und sehr geländegängig.

 

Für die Hygiene/Pflege braucht Ihr:

– da der Popo der meisten Babys mit Wasser gewaschen wird, empfiehlt es sich, sich einen Satz Waschtücher zuzulegen.

– dann braucht Ihr noch einen Badeeimer. Wir haben den gebraucht über Ebay Kleinanzeigen gekauft, aber leider erst beim zweiten Kind. Das liebt dieses Ding, während bei Nummer 1 in dem Alter baden das totale Drama war. Kann ich also nur empfehlen.

– in jedem Fall solltet Ihr einen Satz Spucktücher oder Mullwindeln haben. Davon kann man eigentlich nicht zu viele haben. Wer mit Stoff wickelt hat sie meist eh, ansonsten taugen sie zum aufwischen, unterlegen, ausstopfen vom eigenen Nachthemd in der Nacht,…

– ein Badethermometer

– einen Wickeltisch müsst Ihr nicht zwingend haben, ist aber wahrscheinlich rückenfreundlicher einen zu besitzen. Auf jeden Fall aber braucht Ihr eine gute, wasserdichte Wickelunterlage. Und Moltonauflagen, falls doch mal was daneben geht (ich habe die von IKEA).
– die Babycreme von Weleda.

– Windeln in Neugeborenengröße (aber nur eine kleine Packung, die passen nicht lange). Wir kaufen immer die von Pampers, die sind viel dichter als die von dm zum Beispiel. Natürlich könnt Ihr es auch mit Stoffwindeln versuchen, das war uns zu viel Arbeit.

– eventuell könnt Ihr Euch einen Wärmestrahler kaufen. Wir haben einen, nutzen ihn aber kaum, dafür kommt der Fön häufig zum Einsatz. Das Geräusch an sich lieben die Kinder schon so sehr, dass sie völlig entspannen.

ein Kapuzenhandtuch ist auch sehr praktisch für nach dem Baden

– Für Euch dicke Binden fürs Wochenbett, gibt es zB von Pelzy bei dm (bei den Babysachen)

 

Zum Stillen braucht Ihr:

– ein Stillkissen. Und zwar nicht dieses riesige lange, das habe ich ehrlichgesagt fast nur in der Schwangerschaft genutzt. Sondern ein kleines. Ich finde dieses Modell sehr praktisch, da man da das Baby auch im Sitzen gut auf dem Schoß haben kann.

– für die Fütterung des Kindes braucht Ihr – falls Ihr stillen möchtet – erstmal nichts außer einen guten Still-BH. Den Rest könnt Ihr notfalls noch ganz schnell besorgen, aber wir brauchten das wirklich nie.

Propolis-Salbe für wunde Brustwarzen

 

Weitere Ausstattung:

– Ein Beistellbett ist für den Anfang super, da kann man das Baby drin ablegen und hat es trotzdem bei sich. Auch wenn es im großen Bett schläft, ist das Bettchen ein guter Rausfallschutz.
– ein Babyfon. Wir hatten letztes Mal eines ohne Video und dieses Mal mit. Ich muss sagen bei so ganz Kleinen macht die Videofunktion schon Sinn. Manchmal, wenn sie lange schlagen, fragt man sich, ob noch alles ok ist und so kann man einfach schauen. Wir haben dieses von NUK.

– eine oder mehrere Babydecken solltet Ihr Euch auch besorgen.

– eventuell einen Pucksack. Lasst Euch nicht von dem Bild täuschen, es sieht komisch aus, aber die meisten Kinder fahren voll drauf ab. Manchmal ist es die einzige Möglichkeit unser Baby zu beruhigen.

– unser liebstes Utensil: das Baby-JoJo. Dieses Teil ist so genial. Es hat uns häufig gerettet, weil es die einzig mögliche Ablagemöglichkeit für unsere Kinder war und ist. Und man kann es mittels Türklammer quasi überall befestigen, so dass es auch als Reisebett seine Zwecke erfüllt.

– die BabyBjörn Babywippe und zwar nur die. Da kann man das Kind beim Essen mal ablegen oder im Garten oder oder.

– ein Mobile über den Wickeltisch. Und zwar bitte eines, wo man auch von unten was erkennen kann. Toll ist dieses, damit kann man auch spielen:

 

Für die Gesundheit:

Maisbarttee. Den müsst Ihr trinken, wenn Euer Baby Gelbsucht bekommt (bekommen die meisten Babys und ist dann schwer aufzutreiben, darum vorher besorgen)

– Eine gute Narbencreme für die Geburtsverletzungen, ich empfehle die APM-Creme

– und für das Baby als Hausapotheke noch Nasenspray, einen Fiebersaft und ein Baby-Erkältungsbad

Die besten Weihnachtsgeschenke für Babys und Kleinkinder

Mein Sohn ist ja nun 3 Jahre alt, darum geht diese Liste auch nur bis zu diesem Alter.
Einen Tipp habe ich ganz allgemein: am besten ist es, wenn das Kind nicht an einem Tag mit Geschenken überhäuft wird, sondern wirklich nur ein Geschenk bekommt. Ich weiß, das ist schwierig, vor allem mit Verwandten, aber das Kind hat viel mehr Freude, wenn es sich auf ein einzelnes Ding konzentrieren kann. Vielleicht schafft Ihr es ja irgendwie, Euch und die Verwandtschaft einzubremsen.

Verwandte schenken bei uns inzwischen nach Möglichkeit sowieso nur noch Zeit, also einen Tag im Zoo, im Museum oder auf dem Weihnachtsmarkt, davon hat unser Sohn eigentlich auch am meisten.

Aber nun geht es mal an die Liste. Die besten Geschenke aus meiner Sicht sind:

Für Babys bis Einjährige:

Riesenwimmelbuch

Rassel Greifling Louloup der Wolf – der kann quietschen, rasseln, ist toll zum Greifen und man kann ihn in den Mund schieben, also alles was das Baby von heute braucht

Minikleines Kuscheltier – wir hatten einen kleinen Hasen der Firma Trousselier, leider finde ich das im Internet nicht. Er hat auch eine ganz leise, klappernde Rassel im Bauch
– eine Becherpyramide zum stapeln und umwerfen

– ein Lauflernwagen stand bei uns auch ganz hoch im Kurs und wurde noch lange danach bespielt, wir hatten dieses Modell von Haba

Mobile – und zwar am besten eines, bei dem man auch was erkennen kann, wenn man darunter liegt und noch besser eines, wo man die Figuren auch abnehmen und damit spielen kann. Unseres war dieses hier

Federhängematte (sehr teuer, wird hier aber mit 3 immer noch sehr häufig genutzt)

– alle Spielsachen von Grimm’s. Die sind sooo schön und machen auch Öko-Eltern glücklich.

Zweijährige:

Bagger – wir hatten einen von Lego Duplo – überhaupt Lego Duplo, auch der Zoo
– Das Winterbuch von Eva Maria Ott Heidmann – einfach wunderschön gemalt und man kann bei anderen Gelegenheiten noch die anderen Jahreszeiten schenken

Schleichtiere (eher die „normalen“ wie Bauernhof, Zoo)

– eine Zaubermaltafel, damit konnte sich unser Kind stundenlang selbst beschäftigen, toll vor allem bei längeren Autofahrten, wir haben die hier:

Kinderküche – die haben wir aus zwei alten Nachtkästchen selbst gebaut, das war nicht schwer und sieht viel besser aus als gekauft, wobei diese hier echt auch hübsch ist:

– ein Hüpftier. Entweder den Klassiker von Rody oder so eines:

– ein Laufrad. Wir haben eines von Strider, das ist super, weil es sehr leicht ist und ganz gut verstellbar
Klettergerüst und Rutsche von Pikler. Die sind ja so sehr teuer. Hier kann man sie sich für die Materialkosten bauen lassen: http://www.margotseidl.eu/mein-angebot.html
Woodys Stifte von Stabilo – die passen prima in Kinderhände, brechen nicht ab und lassen sich notfalls auch wieder gut entfernen

Dreijährige:

Grüffelo Kuscheltier (und alles andere vom Grüffelo, vor allem natürlich die Bücher, falls tatsächlich noch nicht vorhanden).

– Das Sonor Alt Glockenspiel
– Bücher vom kleinen Drachen Kokosnuss

Diese Geschichtensammlung
– immer noch Schleichtiere, aber jetzt Dinos und Drachen

Bücher von Wieso? Weshalb? Warum? junior
– ein Kaufladen