Erste Woche veganes Fasten – das Fazit

Die erste Woche veganes Fasten mit Elisabeth Fischers Buch
ist nun vorbei und somit wird es Zeit für ein Zwischenfazit.

Also zuerst mal die Fakten: wir haben beide abgenommen! Und zwar mein Mann 2,0 kg und ich immerhin 1,5 kg. Dabei haben wir uns allerdings nicht ganz streng an das Buch gehalten sondern es gab Abweichungen, wir haben deutlich mehr gegessen. Was es diese Woche alles gab, könnt Ihr hier nachlesen.

Zum Frühstück hatten wir im Wechsel das warme Dinkelfrühstück und das Müsli mit Apfel und Orange. Ich habe diese Woche gelernt, dass man weder Milch noch Zucker braucht, damit das schmeckt. Das werde ich auch so beibehalten. Auch meinen morgendlichen Kaffee habe ich erstaunlicherweise nicht vermisst. Insgesamt ist das Frühstück sehr sehr lecker gewesen, allerdings doch mit erheblichem Aufwand verbunden. So musste man am Vorabend bereits das Getreide und die Trockenfrüchte einweichen und dann morgens noch jede Menge Obst schnippeln.

IMG_9578Mittags kann man wahlweise die Suppe oder das Gemüsegericht mit Kartoffeln essen. Wir mussten leider schnell feststellen, dass die Suppe uns nicht lange satt hält. Deshalb gab es bei uns mittags immer das Gemüsegericht mit den Kartoffeln und abends Suppe mit Salat. Besonders geschmeckt haben uns hier die Gemüse mit Sauce, zB die Karotten in Cremesauce oder Kohlrabi in Minze-Zitronen-Creme mit Rucola. Eine Enttäuschung waren dagegen Fenchel, Pilze und Tomaten, ofenfrisch und das Kartoffel-Gröstl mit gebratenem Räuchertofu – obwohl das so lecker klang. Die Kartoffelbeilagen waren alle lecker und wir sind auch nach einer Woche noch nicht der Kartoffeln überdrüssig.

Nachmittags hatten wir immer ein Hungerloch (normalerweise gibt es da bei uns Kaffee und was Süßes/Kuchen) – hier haben wir uns mit Nüssen, Obst und Trockenobst beholfen. Das hat Frau Fischer so nicht vorgesehen, ohne hätten wir es aber vermutlich nicht durchgehalten.

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Und Abends gab es dann die Suppen und dazu den Salat. Bei den Suppen war die Thai Suppe ein besonderes Highlight, die essen wir diese Woche bestimmt nochmal. Die Spinat-Zucchini Suppe mit Petersilie war dagegen grausig. Ich habe immer Suppe für 2 Tage gemacht, manchmal reichte es aber (fast) für 3 Tage, da man pro Person mit 600ml Flüssigkeit und 300 Gramm Gemüse für eine Mahlzeit rechnet, was recht üppig ist. Beim Salat gabs am Anfang nur Blattsalat mit dem Haselnuss-Petersilie Dressing, was scheußlich schmeckte. Aktuell testen wir das Tofudressing, das ist deutlich besser, aber wir probieren auch die Salatvariationen durch, zB Spargelsalat mit Erdbeeren. Auch essen wir immer einen Nachtisch – Obstsalat mit einem Klecks Sojajoghurt und einer halben Dattel – das ist wiederum bei Frau Fischer nicht so geplant.

Durch die vielen verschiedenen „Gänge“ und das viele Geschnipsel ging diese Woche viel Zeit fürs Kochen drauf. Auch für den Wocheneinkauf mussten wir in einige Läden gehen, bis wir mal endlich alles beisammen hatten. Mein Mann hört nach der einen Woche jetzt auf mit Fasten, ihm fehlen einfach die Kohlenhydrate, vor allem das Brot. Ich werde mal noch ein bißchen weitermachen, aber ich entscheide von Tag zu Tag. Im aktuellen Wochenkochplan und bei unserem Wocheneinkauf haben wir das vegane Fasten jedenfalls noch bis Ende April berücksichtigt.

Die Verdauung hat bei uns ein bißchen gebraucht, um sich auf die neue Ernährung einzustellen, jetzt merkt man aber, dass es deutlich ruhiger zugeht als bei normaler Ernährung. Und auch den Schlafentzug durch die Kinder stecken wir besser weg. Wir sind morgens schneller wach und fit.

Zudem haben wir festgestellt, dass es sehr gut ohne Kaffee und erstaunlicherweise auch ohne Zucker geht. Dabei muss man auf Süßes gar nicht verzichten, gesüßt wird einfach mit Trockenobst. Das werde ich auf jeden Fall so weiter machen, wenn ich überlege, wie viel Zucker bis vor ein paar Tagen noch in meinem Porridge gelandet ist…

Auch die abendliche Suppe ohne Brot werden wir künftig 1-2 Mal wöchentlich einplanen, ebenso den Obstsalat mit Joghurt als Nachtisch und unseren Nuss-Obst-Snack.

Zusammengefasst war die Woche leichter als erwartet, obwohl es schon eine Anlaufphase gab, die es zu überstehen galt. Und wir nehmen einiges mit in unseren normalen Ablauf. Und ein paar Kilo weniger Schaden auch nicht 😉 Es hat sich also durchaus gelohnt.

Wie es in der zweiten Woche weiter geht, könnt Ihr hier nachlesen.

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5 Gedanken zu “Erste Woche veganes Fasten – das Fazit

  1. Sieht ja auf den Bildern nicht so aus, als ob Ihr leiden müsstet 😉 eine tolle Alternative zu Kaffee ist stark gekochter Lupinenkaffee … Den mache ich mir schon seit einiger Zeit morgens mit geschäumter Dinkel/Mandelmilch … Danach ein Matcha Tee zum Wachwerden 😉

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