Was kocht man beim Camping?

Hallo,

da wir jetzt unter die Camper gegangen sind, fragen wir uns: was kocht man denn da so? Es soll einfach zum kochen sein, nach Möglichkeit auf einer einzigen Flamme, wenig Zutaten haben, damit man nicht so viel mitschleppen muss und am besten ist nichts Verderbliches dabei.

Spontan fallen natürlich Nudeln mit Pesto ein. Ich sammle hier mal die Rezepte:

– Tomate Mozzarella

– Kartoffeln mit Quark

Quarkpuffer

– One Pot Pasta, zum Beispiel nach diesen Rezepten

– Rührei oder Omelett

– Schinkennudeln

Polentaecken mit Gemüsepfanne

Eblypfanne

– Maultaschen mit Ei

– Salat mit karamelisierten Walnusskernen

Sommerspaghetti

Kaspressknödel mit Salat

– Schupfnudeln (fertig) mit Gemüse-Sahne-Sauce

– Glasnudeln mit Gemüse und Sojasauce

– Couscous mit Gurke, Tomaten, Feta und Pinienkernen

– Käsespätzle

 

Zum Frühstück gibt es dann Müsli mit Milch für alle, zum Nachtisch Joghurt und zum Kaffee einfach Kekse dazu.

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Erste Woche veganes Fasten – das Fazit

Die erste Woche veganes Fasten mit Elisabeth Fischers Buch
ist nun vorbei und somit wird es Zeit für ein Zwischenfazit.

Also zuerst mal die Fakten: wir haben beide abgenommen! Und zwar mein Mann 2,0 kg und ich immerhin 1,5 kg. Dabei haben wir uns allerdings nicht ganz streng an das Buch gehalten sondern es gab Abweichungen, wir haben deutlich mehr gegessen. Was es diese Woche alles gab, könnt Ihr hier nachlesen.

Zum Frühstück hatten wir im Wechsel das warme Dinkelfrühstück und das Müsli mit Apfel und Orange. Ich habe diese Woche gelernt, dass man weder Milch noch Zucker braucht, damit das schmeckt. Das werde ich auch so beibehalten. Auch meinen morgendlichen Kaffee habe ich erstaunlicherweise nicht vermisst. Insgesamt ist das Frühstück sehr sehr lecker gewesen, allerdings doch mit erheblichem Aufwand verbunden. So musste man am Vorabend bereits das Getreide und die Trockenfrüchte einweichen und dann morgens noch jede Menge Obst schnippeln.

IMG_9578Mittags kann man wahlweise die Suppe oder das Gemüsegericht mit Kartoffeln essen. Wir mussten leider schnell feststellen, dass die Suppe uns nicht lange satt hält. Deshalb gab es bei uns mittags immer das Gemüsegericht mit den Kartoffeln und abends Suppe mit Salat. Besonders geschmeckt haben uns hier die Gemüse mit Sauce, zB die Karotten in Cremesauce oder Kohlrabi in Minze-Zitronen-Creme mit Rucola. Eine Enttäuschung waren dagegen Fenchel, Pilze und Tomaten, ofenfrisch und das Kartoffel-Gröstl mit gebratenem Räuchertofu – obwohl das so lecker klang. Die Kartoffelbeilagen waren alle lecker und wir sind auch nach einer Woche noch nicht der Kartoffeln überdrüssig.

Nachmittags hatten wir immer ein Hungerloch (normalerweise gibt es da bei uns Kaffee und was Süßes/Kuchen) – hier haben wir uns mit Nüssen, Obst und Trockenobst beholfen. Das hat Frau Fischer so nicht vorgesehen, ohne hätten wir es aber vermutlich nicht durchgehalten.

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Und Abends gab es dann die Suppen und dazu den Salat. Bei den Suppen war die Thai Suppe ein besonderes Highlight, die essen wir diese Woche bestimmt nochmal. Die Spinat-Zucchini Suppe mit Petersilie war dagegen grausig. Ich habe immer Suppe für 2 Tage gemacht, manchmal reichte es aber (fast) für 3 Tage, da man pro Person mit 600ml Flüssigkeit und 300 Gramm Gemüse für eine Mahlzeit rechnet, was recht üppig ist. Beim Salat gabs am Anfang nur Blattsalat mit dem Haselnuss-Petersilie Dressing, was scheußlich schmeckte. Aktuell testen wir das Tofudressing, das ist deutlich besser, aber wir probieren auch die Salatvariationen durch, zB Spargelsalat mit Erdbeeren. Auch essen wir immer einen Nachtisch – Obstsalat mit einem Klecks Sojajoghurt und einer halben Dattel – das ist wiederum bei Frau Fischer nicht so geplant.

Durch die vielen verschiedenen „Gänge“ und das viele Geschnipsel ging diese Woche viel Zeit fürs Kochen drauf. Auch für den Wocheneinkauf mussten wir in einige Läden gehen, bis wir mal endlich alles beisammen hatten. Mein Mann hört nach der einen Woche jetzt auf mit Fasten, ihm fehlen einfach die Kohlenhydrate, vor allem das Brot. Ich werde mal noch ein bißchen weitermachen, aber ich entscheide von Tag zu Tag. Im aktuellen Wochenkochplan und bei unserem Wocheneinkauf haben wir das vegane Fasten jedenfalls noch bis Ende April berücksichtigt.

Die Verdauung hat bei uns ein bißchen gebraucht, um sich auf die neue Ernährung einzustellen, jetzt merkt man aber, dass es deutlich ruhiger zugeht als bei normaler Ernährung. Und auch den Schlafentzug durch die Kinder stecken wir besser weg. Wir sind morgens schneller wach und fit.

Zudem haben wir festgestellt, dass es sehr gut ohne Kaffee und erstaunlicherweise auch ohne Zucker geht. Dabei muss man auf Süßes gar nicht verzichten, gesüßt wird einfach mit Trockenobst. Das werde ich auf jeden Fall so weiter machen, wenn ich überlege, wie viel Zucker bis vor ein paar Tagen noch in meinem Porridge gelandet ist…

Auch die abendliche Suppe ohne Brot werden wir künftig 1-2 Mal wöchentlich einplanen, ebenso den Obstsalat mit Joghurt als Nachtisch und unseren Nuss-Obst-Snack.

Zusammengefasst war die Woche leichter als erwartet, obwohl es schon eine Anlaufphase gab, die es zu überstehen galt. Und wir nehmen einiges mit in unseren normalen Ablauf. Und ein paar Kilo weniger Schaden auch nicht 😉 Es hat sich also durchaus gelohnt.

Wie es in der zweiten Woche weiter geht, könnt Ihr hier nachlesen.

Frühstücksumstellung oder die Entdeckung der Overnight Oats

Hallo,

heute plane ich mal das Frühstück. Im Regelfall frühstücke ich entweder Porridge oder Frischkornbrei oder Congee. Das sind alle drei  sehr leckere Frühstücksvarianten, aber man muss sie zubereiten und das frühmorgens. Das war mit einem Kind bereits eine Herausforderung, mit zweien wird es quasi unmöglich. Jetzt muss also eine Lösung her, die sich gut vorbereiten lässt. Und dabei bin ich über die Overnight-Oats gestolpert.

Im Wesentlichen funktionieren die ganz einfach: 40 – 50 Gramm Haferflocken kommen mit 80-100 ml Flüssigkeit wie Milch, Nussmilch, Saft oder ähnliches, einer weiteren Zutat zu ca 80 Gramm wie zB Quark oder Joghurt und etwas Obst bzw ein paar Nüssen und evtl. irgendwas zum Süßen in eine Schüssel in den Kühlschrank. Vorbereitet wird das am Vorabend, am nächsten Tag einfach rausholen und essen. Ist sehr gesund, lecker, und am Morgen des Verzehrs kein Aufwand.

Rezepte gibt es jede Menge auf dieser wunderbaren Website. Ich habe hier mal welche zusammengesucht, die ich in den nächsten Wochen ausprobieren werde und für die aktuell die Zutaten leicht zu bekommen sind:

Apfel mit Honig Karamell Oat

Erdbeermilch Overnight Oat

Zimtmilch mit Quark und Heidelbeeren Oat

Himbeer Joghurt Oats

Meine liebsten Kochbücher

Ich liebe ja Kochbücher und könnte nie genug davon haben. Wohl deshalb wurde ich neulich auch gefragt, ob ich nicht ein Kochbuch zum verschenken empfehlen könnte. Das hat mich auf die Idee gebracht, mal meine 5 liebsten Kochbücher auszusuchen.

Itadakimasu. Guten Appetit auf Japanisch – ein japanisches Alltagskochbuch. Um dieses Kochbuch nutzen zu können, muss man sich zwei Dinge im Asialaden besorgen: Mirin und Dashi. Das ist quasi das japanische Maggi. Den Rest bekommt man aber in jedem Discounter. Dieses Kochbuch bringt unglaublich viel Abwechslung in unsere Alltagsküche mit schnellen Rezepten aus einfachen Zutaten, die dennoch raffiniert und ganz anders schmecken. Viel ist vegetarisch oder mit Hühnchen. Ein Beispielrezept wäre Oyakodon, ein Rezept mit Hühnerfleisch, Ei und Reis.

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Genussvoll vegetarisch. mediterran-orientalisch-raffiniert – das ist wohl das komplizierteste Kochbuch von denen, die ich heute vorstelle. Die Rezepte sind aber unglaublich lecker, ein Sammelsurium an abgefahrenen Geschmackskombinationen. Ideal, wenn man zum Beispiel für Gäste kocht. Wer es lieber mit Fleisch mag, dem kann ich auch die andere Kochbücher von Ottolenghi ans Herz legen, zum Beispiel dieses hier: Das Kochbuch mediterran*orientalisch*raffiniert. Eines unserer liebsten Rezepte aus dem Buch ist der fruchtige Rotkohlsalas mit karamelisierten Nüssen.

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Über das Kochbuch Ein Fest im Grünen habe ich ja bereits hier ein wenig geschrieben. Ich finde es ist das ideale Kochbuch zum Verschenken, da es optisch sehr ansprechend ist, die Rezepte sind nicht zu speziell und dürften so ziemlich jedem schmecken, sie sind einfach zu machen und die Zutaten sind auch leicht zu bekommen. Nur für hartgesottene Fleischfresser ist dieses Kochbuch vermutlich nichts. Das Quichterezept habe ich Euch im anderen Thread ja schon vorgestellt. auch der Blumenkohl mit Zimt ist lecker.

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Und schon wieder ein vegetarisches Kochbuch, allerdings diesmal nichts für diese Jahreszeit. Das Kochbuch Vegetarisch grillen ist nicht nur für Vegetarier toll, sondern für alle, die beim Grillen vielleicht auch mal eine besondere Beilage machen möchten. Besonders lecker ist der gegrillte grüne Spargel mit Ziegenkäse.

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Und dann noch ein Kochbuch, welches sich meiner Meinung nach auch sehr gut verschenken lässt. Keine Zeit zum Kochen von Donna Hay ist etwas für Leute, die nicht viel Zeit haben und dennoch gut essen möchten. Hier sind auch viele Rezepte mit Fleisch enthalten. Das Kochbuch ist optisch ansprechend und gut fotografiert, die Rezepte sind einfach erklärt und leicht nachzukochen und eher in die Richtung deftige Hausmannskost – allerdings keine Standardgerichte sondern durchaus besonders. Lecker war hier das geschmorte Huhn nach Bauernart.

Rezepte ordnen

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Ihr kennt das: da findet man hier mal ein tolles Rezept im Internet, da steht ein schönes in einer Zeitschrift. Vielleicht habt Ihr sie auch schon einmal gekocht und jetzt findet Ihr sie nicht mehr?
Alles digital zu speichern ist natürlich möglich, aber ich mag mit meinen fettigen Kochfingern ungern die Tastensperre aus meinem iphone machen oder auf meinem Tablet nach unten scrollen. Darum ist die für mich praktikabelste Lösung ein Rezepteordner.
Das Beste daran ist: wenn Ihr Euren Wochenkochplan erstellt, dann könnt Ihr in Eurem eigenen Kochbuch stöbern, dass zu 100% aus Rezepten besteht, die Euch auch schmecken und gelingen.

Und so ist die Vorgehensweise:

1. Ihr besorgt Euch einen hübschen Ordner in A4. Ich würde unbedingt A4 nehmen, damit ausgedruckte Rezepte nicht noch extra zugeschnitten werden müssen. Den Ordner könnt Ihr wahlweise schon fertig in „schön“ kaufen oder selbst irgendwas nettes draufkleben, oft sehen Artikel aus Zeitschriften oder Kalenderblätter auf Ordnern ganz gut aus. Wichtig ist, dass der Ordner bei Euch in der Küche rumstehen kann, oder dass er doof aussieht.

2. Jetzt braucht Ihr ein Register. Hier habt Ihr die Wahl zwischen einem alphabetischen Register oder einem, das Ihr nach Themen selbst gestalten könnt. Ich habe eines vom Aldi, die sind recht günstig und aus Kunststoff, so dass man auch mit fettigen Fingern nichts kaputt machen kann.

040Mein Register ist wie folgt gegliedert:

Rezepte zum Testen
Vorspeisen & Salate
Suppen
Pasta
Kartoffeln
Reis
Fisch & Meeresfrüchte
Fleisch
Nachtisch
Kuchen & Plätzchen

Wenn Ihr ganz viele Rezepte habt, dann könnt Ihr natürlich gleich mehrere Ordner anlegen.
Und auch andere Kategorien – je nach den persönlichen Kochvorlieben – sind möglich, zB Italienisch, Getränke, Rezepte mit Rind, Schwein, Hühnchen, Getränke, Brot und Brötchen, Currys,… Eine gute Orientierung bieten auch die Kategorien in den einschlägigen Internetportalen wie bei Chefkoch oder in der Rezeptwelt.

3. Damit die Rezepte von Flecken verschont bleiben, bewahre ich diejenigen, die ich noch testen möchte, in Klarsichthüllen auf. Was nicht überragend ist, fliegt übrigens auch direkt wieder raus. Meine All-Time-Favorites laminiere ich dann.

0394. So fertig. Jetzt könnt Ihr jederzeit auf den Ordner zurückgreifen, wenn Ihr Euch zB für den Wochenkochplan inspirieren lassen wollt.

Effizient sein und Geld sparen mit dem Wochenkochplan

Kochliste

Am Anfang konnte ich mir gar nicht vorstellen, dass das klappen soll. Mittlerweile könnte ich gar nicht mehr ohne meinen wöchentlichen Kochplan.

Gut daran ist vor allem, ich muss mir nicht jeden Tag überlegen, was ich kochen will, ich hab immer die richtigen Zutaten da und wir schmeißen viel weniger weg.

Das sieht so aus, dass ich mich einmal in der Woche hinsetze und zuerst die Wochentage bis zum nächsten Großeinkauf aufschreibe. Dann überlege ich, an welchen Tagen etwas besonderes ist, wie dass wir vielleicht Gäste haben, auswärts essen oder nachmittags Termine haben und deshalb nicht besonders viel Zeit zum kochen. Für diese Tage überlege ich mir dann zuerst geeignete Gerichte (muss schnell gehen, Freund A isst kein Fleisch und B hat eine Allergie,..).

Als nächstes schaue ich, was noch von der Vorwoche übrig ist und weg muss und überlege mir, zu welchen Gerichten man die noch verarbeiten könnte.

Bei den Tagen, die dann noch frei sind, gehe ich entweder unser Rezepte Standard-Repertoire durch (das ich hier nach und nach online zu stellen gedenke) oder ich schnappe mir 1-2 Kochbücher und suche dort nach netten Rezepten, die ich in der Woche kochen will. Dabei achte ich auch darauf, dass die Gerichte mit leicht verderblichen Zutaten zuerst dran sind.

Jetzt gehe ich Gericht für Gericht durch und schreibe die Zutaten auf meinen Einkaufszettel. Meiner ist eine App von OurGroceries. Die kann ich sehr empfehlen, da sie sowohl von Android als auch vom iphone aus benutzt werden kann. D.h., wenn man sich dort einmal registriert hat, dann kann man sich mit seinem Mann/Freund/WG whatever die Shoppingliste teilen.

So und jetzt viel Spaß beim Erstellen Eures Wochenkochplans und Eurer Einkaufsliste!