Kurs: MBSR Mindful Based Stress Release – die erste Stunde

Wie Ihr vielleicht wisst, erwarte ich gerade mein zweites Kind. Und ich gehöre zu den Menschen, die eigentlich immer Stress haben. Weil ich immer viel zu viel um die Ohren habe.

Darum habe ich mich für einen MBSR Kurs angemeldet. MBSR steht für Mindful Based Stress Release und ist eine von Prof. Dr. Jon Kabat-Zin entwickelte wissenschaftlich anerkannte Methode um Stress abzubauen.

Meinen Kurs mache ich an der VHS. Die Trainerin hat eine spezielle Ausbildung zur MBSR Trainerin, die Gruppe besteht aus 10 Personen gemischten Alters und Geschlechts.

Insgesamt umfasst der Kurs 8 Treffen und einen „Tag der Achtsamkeit“. Beim ersten Treffen haben wir folgende Übungen gemacht:

– Aufschreiben, was wir vom Kurs erwarten und die Kernessenz zusammen mit uns kurz vorstellen

Kennenlernspiel (wie ich sowas hasse!) – dieses war auch noch absichtlich mit einer stressigen Übung verbunden

Atemmeditation, ich glaube die ging ca. 3 Minuten

– dann haben wir ganz langsam und mit allen Sinnen eine Rosine gegessen (wir brauchten dafür 12 Minuten)

– und am Ende haben wir den „Body Scan“ gemacht. Das ist eine geführte Meditation, die sich durch den ganzen Körper arbeitet und ca. 30 Minuten dauert.

Dazwischen wird in der Gruppe immer ganz viel über die Erfahrungen und Gefühle bei den Übungen geredet. Da ich eher ein rational veranlagter Typ bin, finde ich es manchmal etwas schwer, mich darauf einzulassen. Aber mal sehen wo es hin führt, wir stehen ja noch ganz am Anfang. Bisher finde ich sehr gut, dass alles ohne Druck abläuft und auch betont wird, dass es nicht schlimm ist, wenn man zB in den Meditationen gedanklich abschweift.

Jetzt habe ich eine Woche lang Hausaufgaben zu machen:

– Atemmeditiation, Body Scan und bewusstes, langsames Essen täglich

– dann noch ein paar Fragebögen ausfüllen

– und ein Rätsel lösen

Ich bin mir noch nicht so sicher, wo die Reise hin geht. Bisher kosten mich der Kurs und die täglichen Übungen einfach nur Zeit, die ich eigentlich nicht habe. Dementsprechend ungeduldig bin ich bei den Übungen und bin immer froh, wenn sie vorbei sind. Aber das ist sicher nicht Sinn der Sache. Es wird einem aber auch nicht verraten, wo die Reise hin gehen soll, im Gegenteil, es wird immer betont, dass gar nichts erwartet wird und alles gut ist, wie es ist. Ich halte Euch auf dem Laufenden, wie es beim nächsten Mal weiter geht.

 

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